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Neuvorstellungen |
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27.06.2010
Karl Ludwig Holtz: Einführung in die systemische Pädagogik
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Verlagsinformation: "Karl L. Holtz stellt in dieser Einführung verschiedene Modellannahmen einer systemisch-konstruktivistischen Pädagogik vor. Diese werden aus den unterschiedlichen "Schwesterwissenschaften" der Pädagogik wie Psychologie, Philosophie, Wissenschaftstheorie, Biologie und Soziologie abgeleitet. Im Anschluss daran beschreibt der Autor die Auswirkungen solcher Modellannahmen auf pädagogische Handlungsfelder wie Lernen und Wissenserwerb, Didaktik und Beratung. Ein weiterer Abschnitt widmet sich der Professionalisierung der Lehrberufe und dem Bereich Fort- und Weiterbildung. Zahlreiche Geschichten und Zitate illustrieren und verdeutlichen die vorgestellten Modelle."
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24.06.2010
John G. Allen & Peter Fonagy (Hrsg.): Mentalisierungsgestützte Therapie
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Verlagsinformation: "Mentalisieren bezeichnet ein neues, zukunftsweisendes Konzept der Psychotherapie. In diesem Band erläutern renommierte Forscher und Praktiker erstmals die Anwendungsmöglichkeiten für etablierte Behandlungsmethoden und verschiedenste klinische Einsatzbereiche. Eine Gruppe von international führenden Experten erläutert das Konzept des Mentalisierens und gibt einen Überblick über das bisherige Wissen und die laufende Forschung. Sie zeigen Möglichkeiten (und Grenzen) der mentalisierungsgestützten Therapie auf und erläutern, wie etablierte Behandlungsmethoden, etwa die Psychoanalyse, die kognitive oder die klassische Verhaltenstherapie um die Dimension des Mentalisierens erweitert werden können. Im praktischen Teil beschreiben die Autoren die Möglichkeiten der Mentalisierungsfokussierung in der konkreten Konstellation: Familientherapie mit Kindern und Jugendlichen, auffälliges Verhalten bei Schülern (Bullying), bei Eltern von Hochrisiko-Kleinkindern, die Einsatzmöglichkeiten im stationären Bereich, bei psychoedukativen Gruppen für Patienten und ihre Familienangehörigen und in der Aus- und Weiterbildung von Therapeuten. Der mangelhaften Mentalisierungsfähigkeit nach Störungen in der Kindheit und bei Borderline-Patienten werden eigene Kapitel gewidmet. Das Handbuch wendet sich an all diejenigen, die sich für Theorie und Grundlagen der Mentalisierung und der Bindungsforschung interessieren, und an Praktiker aus dem Feld der Psychotherapie, Beratung und Betreuung."
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13.05.2010
Christa Schmidt: Meine Familiengeschichte in Träumen. Spurensuche über Generationen
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Verlagsinformation: "Das Buch führt in die psychotherapeutische Arbeit mit Träumen ein und informiert über unterschiedliche Techniken, mit Träumen zu arbeiten. Anhand von drei Behandlungsberichten stellt die praxiserfahrene Psychoanalytikerin Christa Schmidt familienorientierte Arbeit mit Träumen vor. Die Fallgeschichten verdeutlichen, dass Träume schicksalhafte familiäre Verwobenheiten zum Ausdruck bringen. Verheimlichte Botschaften kehren in ihnen jahrelang wieder, bis sie bearbeitet werden. Die familienorientierte Traumtherapie hilft, belastende Geheimnisse, Tabus und Muster aufzudecken und Ablösungsprozesse zu erleichtern. Zudem finden sich in Träumen häufig Hinweise auf familiäre Fähigkeiten und Begabungen. Diese Erfahrungen bestätigen auch die Berichte der Träumenden, die die Fallgeschichten kommentieren. Methoden, um Träume besser zu erinnern und ihre Botschaften zu entschlüsseln, sind zum Beispiel die Meditation, die Imagination sowie die schriftliche und künstlerische Darstellung von Träumen. Sie bieten vertiefende Möglichkeiten, mit Träumen umzugehen. Die Leserinnen und Leser erhalten gleichsam einen Wegweiser, um sich mit ihren Träumen hinsichtlich ihrer Familiengeschichte auseinanderzusetzen, und werden in vielfältiger Weise angeregt, diese inneren Bilder zu entschlüsseln."
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04.05.2010
Konrad P. Grossmann: Ein Tagebuch langsamer Therapie. Gedanken zu Psychotherapie und Evolution
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Verlagsinformation: "Prinzipien der Evolution lassen sich mit Gregory Bateson als gemeinsames Band lesen, das unterschiedlichste Phänomenbereiche der Wirklichkeit verknüpft. Die Evolutionstheorie ist eine Theorie des Wandels: Das macht sie auch zu einer zentralen Bezugstheorie der Psychotherapie - einer Theorie, die individuelle und interaktionelle Wandlungsphänomene im Kontext bio-psycho-sozialer Problemstellungen/Störungen fokussiert. Wie erklärt sich aus einem evolutionären Blickwinkel das Zustandekommen von Problemen wie Lösungen? Welche Implikationen birgt eine evolutionäre Lesweise für die therapeutische Haltung und die Praxis systematischer Therapie? Welchen Randbedingungen und Prinzipien unterliegt ein therapeutisches Entwickeln von Lösungen? Welche Funktion und Bedeutung kommt der Therapiebeziehung unter eine ko-evolutionären Blickwinkel zu? Jenseits dieser Fragen thematisieren diese Tagebuch-Eintragungen all das was mich seit vielen Jahren bewegt: die Integration psychotherapeutischer Modellbildung und Therapiepraxis; eine neurobiologische Fundierung von Psychotherapie; die Einbeziehung von Ergebnissen therapeutischer Wirk- und Prozessforschung sowie der Bindungsforschung in therapeutische Theoriebildung; und sie erzählen von therapeutischen Begegnungen, die mein Arbeiten und leben prägen und bereichern, von Weggefährten und Wanderungen."
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30.04.2010
Edward L. Deci & Richard M. Ryan: Handbook of Self-Determination Research
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Verlagsinformation: "Over the past twenty years an increasing number of researchers from various universities have been investigating motivational issues underlying the self-regulation of behavior. Using either Self-Determination Theory or closely related theoretical perspectives, these researchers have performed laboratory experiments, as well as field studies in a variety of real-world settings, including education,work, parenting, health care, sport, and protection of the environment. In April 1999 thirty of these researchers convened at the University of Rochester to present their work, share ideas, anddiscuss future research directions. The Handbook of Self-Determination Research is an outgrowth of that important and fascinating conference. It summarizes the research programs of these social, personality, clinical, developmental, and applied psychologists who have a shared belief in the importance of self-determination for understanding basic motivational processes and for solving pressing real-world problems. Eighteen chapters, including an overview of self-determination theory, present the current state of the research in this scientifically rigorous, yet highly relevant, approach to studying motivational problems in various life domains. Researchers from eighteen universities in the United States, Canada, and Germany present concise and up-to-date accounts of their research programs concerned with the self-determination of human behavior. In these chapters, scholars also consider the relevance of the research on self-determination to other areas of inquiry such as coping, self-esteem, and interest."
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04.04.2010
Arist von Schlippe & Jochen Schweitzer: Systemische Interventionen
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Verlagsinformation: "Was ist systemische Intervention? Systemisches Denken hat sich weite Arbeitsfelder erschlossen, von der Einzel- und Paartherapie über die Supervision bis zur Organisationsentwicklung, in der Medizin und Sozialarbeit wie im Management und der Politikberatung. Bei systemischer Intervention wird ein Problem als Geschehen gesehen, an dem verschiedene interagierende Menschen beteiligt sind, nicht als ein „Ding“, das eine Person „hat“. Störungen, Probleme und Anlässe werden somit im sozialen Kontext betrachtet und behandelt. Das Werk bietet eine übersichtliche Einführung mit vielen Beispielen und Detailanweisungen für die praktische Gesprächsführung."
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15.03.2010
Andrea Brandl-Nebehay & Joachim Hinsch (Hrsg.): Paartherapie und Identität. Denkansätze für die Praxis
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Verlagsinformation: "Wer sich in eine Paarbeziehung begibt, verändert auf
vielfältige Weise
seine Identität: vom Single zum Partner, vom Selbstversorger zum
Fürsorgenden, vom erwachsenen Kind zum Elternteil usw. Und auch die neue
Identität ist alles andere als stabil, eher ein ständiges Balancieren:
zwischen Autonomie und Bezogensein, zwischen "männlichen" und
"weiblichen" Anteilen, verschiedenen Kulturen, Wertvorstellungen und
Bedürfnissen. Mit den Anforderungen an die eigene Identität steigt auch
das Konfliktpotenzial. Für Paartherapeuten geht es hier vor allem um die
Frage, wie sie Paare auf der Suche nach neuen, besser passenden
Beschreibungen des "Ichs" im "Wir" unterstützen können. Die Autorinnen
und Autoren dieses Buches, allesamt erfahrene systemische Therapeuten,
geben Einblick in ihre paartherapeutische Praxis, reflektieren diese und
sich selbst und beschreiben die Lebensrealität von Paaren im
Spannungsfeld zwischen Individualität und der Sehnsucht nach
Geborgenheit. Ihre Beiträge bringen auch in bisher schwach beleuchtete
Ecken der Paartherapie Licht, wo es um bikulturelle Paare, Fremdgehen
oder Gewalt geht."
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06.03.2010
Manfred Lütz: Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen
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Verlagsinformation: "Bestsellerautor Manfred Lütz führt uns in die außergewöhnliche Welt der rührenden Demenzkranken, hochsensiblen Schizophrenen, erschütternd Depressiven, mitreißend Manischen und dünnhäutigen Süchtigen. Er holt die psychisch Kranken gleichsam aus dem professionellen Ghetto. Seine These: »Um die Normalen zu verstehen, muss man erst die Verrückten studiert haben.« Sein Ziel: Auf 208 Seiten die ganze Psychiatrie und Psychotherapie allgemeinverständlich, humorvoll und auf dem heutigen Stand der Wissenschaft darzustellen. Unmöglich? Nicht, wenn der Autor Manfred Lütz heißt. Seine »Gebrauchsanweisung für außergewöhnliche Menschen und die, die es werden wollen« ist ein Muss für alle, die sich für die Merkwürdigkeiten der menschlichen Seele interessieren."
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27.02.2010
Anton Hergenhan: Aggressive Kinder? Systemisch heilpädagogische Lösungen
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Verlagsinformation: "Kinder beleidigen sich, Kinder schlagen sich: eine Wirklichkeit, die für
viele Eltern und pädagogische wie psychologische Fachkräfte zum harten
Alltag gehört. Der Autor arbeitet in diesem Alltag.
„Verhaltensauffällige“ Kinder werden von ihm und seinem Team in
heilpädagogischen Gruppen therapeutisch betreut. „Wie machen Sie das?
Bei euch flippt mein Kind nicht aus. Bei mir schon!“ Diese häufig
gehörte Elternfrage beantwortet Hergenhan nicht im Stil theoretischer
Besserwisserei. Sein erfolgreiches Konzept ist an der harten Erfahrung
mit kindlichen Aggressionen gewachsen. Er zeigt ganz konkret auf, wie
die elterliche, pädagogische bzw. therapeutische Begegnung mit Kindern
so gestaltet werden kann, dass verbale wie tätliche Aggressionen
aufhören und stattdessen friedliches Auskommen gelingen kann. Wie
spreche ich mit Kindern, die sich beleidigen, brutal aufeinander
losgehen und sich schlagen? Diese Frage ist mittlerweile im breiten Feld
der Kinderbetreuung zu einem pädagogisch therapeutischen Grundsatzthema
geworden. Hergenhan schildert detailliert, wie ein Gespräch mit Kindern
systemisch geführt werden kann. „Systemische Methoden sind erfolgreich.
Jeder Pädagoge und jeder Psychologe kann das erleben“, behauptet er. In
seinem Buch kommen die Kinder und die systemisch arbeitenden
BetreuerInnen selbst zu Wort. Der Leser erfährt am Gespräch mit den
Kindern, was genau in der Bearbeitung kindlicher Aggressionen systemisch
zum Frieden führen kann. Aus dieser Praxis entwickelt der Autor sechs
Basalkriterien, die präzise erkennen lassen, worin aus seiner Sicht
systemisch therapeutisches Arbeiten überhaupt besteht. Ein Buch, das Mut
macht, anregt und Hoffnung verbreitet."
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14.02.2010
Satuila Stierlin & Bianca Herlo: Trotz Alledem. Formen von Resilienz
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Gemeinsam mit Bianca Herlo, die für Regie, Kamera und
Schnitt verantwortlich zeichnet, hat Satuila Stierlin in Eigenproduktion eine DVD
geschaffen, auf der sie drei Menschen vorstellt, die mit
unterschiedlichen Schicksalen umgehen mussten und davon auf
beeindruckende Weise erzählen: „Ob es sich um das Überleben des
Holocaust, den Kampf um Anerkennung von Homosexualität, eine progressive
Krankheit oder den Tod eine nahestehenden Person handelt, sie alle
verbindet eines: die Fähigkeit, seelische Schocks und traumatische
Erfahrungen zu überwinden“.
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