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| Tagungsberichte |
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01.10.2009
Familienrat - Family Group Conference (FGC). Tagung vom 17.-18.09.2009 in Stuttgart
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Vom 17.-18.09.2009 fand das 3. bundesweite
Netzwerktreffen zum Thema Familienrat — Family Group Conference (FGC)
in Stuttgart statt. Teilgenommen haben über 100 Teilnehmer/-innen aus
dem Bundesgebiet. Vertreten waren u.a. Kollegen/-innen aus Stuttgart,
Augsburg, München, Hamburg, Köln, Kassel, Dresden, Main-Taunus-Kreis,
Frankfurt/Main, Berlin und Braunschweig. Familienrat/Family
Group Conference ist keine neue zusätzliche sozialpädagogische Methode,
sondern stellt ein Konzept mit einer neuen Haltung zur Hilfe dar, die umfassende
Partizipation fördert und fordert, woraus eine andere
Organisation von Entscheidungsfindungsprozessen resultiert.
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28.08.2009
»Reconciling Differences : Can Family Therapy Help Heal the World? Jahreskongress der International Family Therapy Association/IFTA in Portorož (04. 03. – 07. 03. 2009)
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Irgendwann im Herbst 2008 las ich in der
DGSF-Mailingliste einen Hinweis über den bevorstehenden Internationalen
Kongress der IFTA im März 2009 in Ljubljana, Slowenien. Seitdem unsere
Kinder ausgezogen sind, bin ich reisefreudig geworden, mein erster
Gedanke beim Lesen war neugieriger Art, denn ich war noch niemals in
Slowenien und auch nicht in einem anderen Land des früheren Jugoslawien. Hier
begann eine denkwürdige Reise durchs Internet, die dann in Zügen
umgesetzt werden sollte. Der Titel des Kongresses erschien mir etwas
kitschig: »Reconciling Differences: Can Family Therapy Help Heal the
World?« Im damals noch vorläufigen Programm erschienen allerdings
mehrere Themen und Workshops über Folgen von Traumata und
Kriegserfahrungen und therapeutische Möglichkeiten. Ich dachte, dass
die Wahl von Ort und Thema stimmig sein könnten. Also ließ ich meiner
reiselustigen und durchaus kitschigen Neigung freien Lauf und meldete
mich an.
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23.08.2009
"Neurobiologie der Psychotherapie. Beziehung und Komplexität" - Salzburg 3.-5.7.09
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An der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität in
Salzburg hat Günter Schiepek seit dem 1.6.2009 die Leitung des für ihn
maßgeschneiderten Instituts für Synergetik und Psychotherapieforschung
inne (systemagazin berichtete). Mit der Neurobiologie der
Psychotherapie beschäftigt er sich schon seit vielen Jahren intensiv.
Der Kongress in Salzburg war nun bereits der dritte unter diesem Titel,
den er mit seinen Kollegen auf die Beine stellte. Dass diese
Veranstaltung dem Besucher eine Menge an Konzentration und
Durchhaltevermögen abverlangte, war nach Durchsicht des üppigen
Programmhefts bereits klar. Dafür wurden die rund vierhundert
Teilnehmer aber auch verwöhnt: Durch einen erstklassigen
Referentenstab, hochinteressante Einblicke in ein spannendes Thema, das
Ambiente einer altehrwürdigen Aula inmitten der Mozartstadt, eine
jederzeit funktionierende Technik (was auch auf teuren Tagungen nicht
selbstverständlich ist) und eine durch den Schattauer Verlag
reibungslose und sehr freundliche Gesamtorganisation. Neben Günter
Schiepek zeichneten als inhaltlich Verantwortliche Christian Schubert
(Universitätsklinik Innsbruck), Christoph Stuppäck (Psychiatrische
Universitätsklinik Salzburg), Michael Zaudig (Psychosomatische Klinik
Windach) und Wulf Bertram vom Schattauer Verlag.
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08.06.2009
1. Internationale Psychotherapietagung in Havanna, April 2009
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Vom 28.-30. April 2009 fand in Havanna die erste
Internationale Psychotherapeutische Tagung auf Kuba statt. Die Tagung
wurde von der ehemaligen Leiterin der psychiatrischen Abteilung des
«Joaquin-Albarran-Krankenhauses» Havanna, Prof. Dr. Reina Rodriguez
Mesa, und ihrem Team organisiert. Bisher gibt es in Kuba keine
psychotherapeutische Ausbildung – dementsprechend war dieser Kongress
auch ein Novum. Durch die ReferentInnen und TeilnehmerInnen aus
verschiedenen Ländern (Argentinien, Bolivien, Deutschland, Frankreich,
Kanada, Mexiko, Norwegen, Schweden, Spanien, USA) erhielt die Tagung
ihren internationalen Charakter und wurde zur Geburtsstätte einer
zukünftigen psychotherapeutischen Ausbildung in Kuba.
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05.01.2009
DBVC-Kongress in Potsdam vom 17.-18.10.2008: „Welche Rolle spielt der Coach“
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Ulrich Sollmann, Bochum: tour d`horizon durch die strahlenden Räume von praktischer und konzeptioneller Kompetenz
Der
erste Fachkongress des Deutschen Bundesverbands für Coaching ev. (DBVC)
wird sicherlich als ein Ereignis in der Erinnerung der
Fachöffentlichkeit bleiben, das sich durch ein deutliches Interesse der
Fachöffentlichkeit, aber auch durch eine hohe Qualität der Beiträge
sowie einen differenzierten Diskurs zum Thema auszeichnet. Am 17.
und 18. Oktober 2008 trafen sich ca. 300 Coachs aus Deutschland,
Österreich und der Schweiz in Potsdam zum Kongress „Welche Rolle spielt
der Coach?“. Vierzig ausgewiesene und bekannte Experten der Branche
beleuchteten in Vorträgen, Diskussionen, Life-Demonstrationen und
Workshops das Thema Coaching. Die Veranstaltung war als ein
qualitätsorientierter Arbeits- und Informationskongress konzipiert. Das
Ziel des Kongresses, einen interdisziplinären Wissens-, Erfahrungs- und
Informationsaustausch zwischen Coach, Weiterbildungsanbietern,
Wissenschaftlern, Unternehmensvertretern und Kunden zu gewährleisten,
war insoweit auf hohem Niveau erfüllt als praktische und konzeptionelle
Einblicke in die Thematik aus ganz unterschiedlicher Perspektive
möglich waren.
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03.11.2008
Schlei-Symposium: „Multifamilientherapie – Möglichkeiten für Klinik und Schule"
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Heinz Graumann, Schleswig: Ein systemisches Highlight ganz im hohen Norden
Eine
Veranstaltung mit hochkarätigen ReferentInnen aus verschiedenen Ländern
aus dem systemisch-therapeutischen Arbeitsfeld hier gleich um die Ecke
in Schleswig besuchen zu können, erlebt man als Schleswig-HolsteinerIn
oder gar NordfriesIn doch eher selten. Die Veranstaltung des
Schlei-Klinikum am 26. und 27. September 2008 anlässlich des 10
jährigen Bestehens der Tagesklinik „Baumhaus“ der Kinder- und
Jugendpsychiatrie in Schleswig schaffte es, an zwei Tagen einen breiten
Überblick über den für viele noch unbekannten Ansatz der
Multifamilientherapie zu schaffen. Ulrike Brehme-Matthiesen, Leiterin
der Tagesklinik Baumhaus, und Thomas Pletsch, Leiter der Abteilung
kreative Therapien, hatten ReferentInnen aus verschiedenen Teilen
Deutschlands, aus Dänemark und Großbritannien für dieses Symposium an
die Schlei bringen und ein umfangreiches Programm zusammenstellen
können, das die inspirierend vielen Möglichkeiten für die Arbeit mit
Familiengruppen in Klinik, Schule und therapeutischem Kontext aufzeigen
sollte.
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23.10.2008
Essen? - Essen. 7. DGSF Jahrestagung 2008: Systemische Hirngespinste - Anstöße aus der Forschung. 10-13.9.2008
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Katrin Richter, Laboe: "Ich will ja nicht schon wieder damit beginnen, dass es beeindruckend war, das ist es ja immer. Man könnte nach diesem Kongress schon von ewiger neuer neuronaler Vernetzung sprechen. Ich weiß ja nicht, wie es anderen Teilnehmern geht, aber ich profitiere lange davon, bin hellauf begeistert, verschwinde mit meinen neuen Synapsennetzwerken in meiner Schatzkammer und summe leise vor mich hin. Es war der größte DGSF-Kongress überhaupt mit mehr als 600 Teilnehmern. Die Qualität stimmte…"
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18.07.2008
"Hinter den Spiegeln". Jahrestagung der SG in Berlin, April 2008
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Peter Luitjens, Sudweyhe: „Hinter den Spiegeln“: Jubiläumstagung April 2008 in Berlin: 25 Jahre BIF, 15 Jahre SG
Das Tagungsprogramm kam spät und versprach außer der
üblichen Abfolge von Plenar- und Kleingruppenveranstaltungen auch
Rätselhaftes: "eine Spiegelaffäre in der Bundeshauptstadt", außerdem
gab es erstmalig Kleidungsvorschriften: "schwarz/weiße Kleidung zur
guten Bewegung im Freien" sowie "eine verspiegelte Sonnenbrille Ihrer
Wahl." Die erschienenen Tagungsgäste bewiesen, dass Instruktionen
gegenüber erfahrenen Systemikern nicht gelingen können: man sah wie
üblich vorwiegend gedeckte Kleidungsfarben und nur wenig
Spiegelscheiben in den Sonnenbrillen. - Aber da damit zu rechnen
gewesen war, konnte alles gelingen. Die Spiegelaffäre verlief als gut
organisierte Kunstaktion gänzlich ohne Beteiligung von BND oder
Polizei, obwohl ein riesiger fahrbarer Spiegel völlig unangemeldet im
nachmittäglichen Berufsverkehr mitten durch Berlin bugsiert wurde -
vorbei an "Ständiger Vertretung" und Bundestag zum Hauptbahnhof.
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08.05.2008
Hartmut Epple: Hinter den Spiegeln… Jubiläumstagung des BIF und der SG vom 18. - 19.4.2008
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Hartmut Epple, Berlin: Eine durchdringende Selbstbespiegelung, den Untertitel eingelöst
und mehr, nämlich auch praktisch Relevantes ausgetauscht. Ein
fröhliches Familientreffen dazu (ist bei mir überwiegend positiv
konnotiert). Mein Eindruck allerdings insgesamt auch: so wie mit der
Spiegelaktion keine nennenswerte Provokation der Öffentlichkeit
einherging, so sind auch systemische Ideen inzwischen nicht mehr so
provokant und von hohem Neuigkeitswert. Man könnte dazu auch sagen:
Willkommen in der Ebene. Insofern war die Tagung auch ein erfolgreicher
Ausdruck des Standes der systemisch-therapeutischen Reflexion in
Deutschland.
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13.02.2008
„Auch in Halle darf etwas gesagt werden. Triple B: Beschwerde, Beratung, Beteiligung" am 16.11.2007 in Halle
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Yvonne Heimbach & Julia Hille: „Auch in Halle darf etwas gesagt werden“ … und das bei einer Beschwerde- und Vermittlungsstelle in Halle (Saale)
Genau
dies dachten sich die VertreterInnen Freier Träger der Stadt und
Studierende sowie Lehrende der Universität Halle und der Hochschule
Merseburg und stellten ihr Konzept für eine Beschwerde- und
Vermittlungsstelle am 16.11.2007 vor. Zu dieser Fachtagung “ im
Löwengebäude der Universität Halle-Wittenberg luden der Arbeitskreis
Freie Träger zur Erziehung Halle und die Initiativgruppe LOTSE ein. Der
Aufforderung folgten zahlreiche interessierte Fachkräfte aus der
Jugendhilfe und den verschiedenen Feldern der Sozialen Arbeit,
Studierende und Kollegen des „Berliner Rechtshilfefonds Jugendhilfe“.
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