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11.05.2006
BPtK-Symposium: Psychotherapierichtlinien auf dem Prüfstand
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Im Internet ist ein ausführlicher Bericht über ein
Symposium der Bundespsychotherapeutenkammer am 3. April 2006
erschienen, auf dem eine von der Kammer berufene Expertenkommission
Stellung zur im Oktober 2005 in Kraft getretenen Verfahrensordnung des
G-BA (gemeinsamer Bundesausschuss) bezieht, der seine Entscheidungen
über den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)
nach Kriterien der evidenzbasierten Medizin trifft und sich explizit
auch die Bewertung von psychotherapeutischen Verfahren und Methoden
vorbehält.
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10.05.2006
Urteilsbegründung zur Wiss. Anerkennung systemischer Therapie
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Anni Michelmann, Bonn: ich
hatte vor einigen Tagen von einem Urteil des Sozialgerichtes Düsseldorf
vom 7.4.06 zur Systemischen Therapie als wissenschaftlich anerkanntes
Verfahren berichtet. Das Urteil liegt nun schriftlich vor.
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10.05.2006
Filmfestival Ausnahmezustand: Depression und psychische Erkrankungen
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n Kooperation mit dem
Leipziger Verein Irrsinnig Menschlich e.V. und dem Berliner
Programmveranstalter EYZ will das bundesweite Filmfestival
AUSNAHME|ZUSTAND ein Podium für das Thema seelische Erkrankungen
schaffen. Das Festival wurde am 27.4. in Berlin, Kiel, Leipzig,
Hamburg und München gestartet und tourt von Mai bis Oktober 2006 durch Deutschland. Gezeigt werden acht
aktuelle internationale Dokumentarfilme aus Deutschland, den USA,
Frankreich, der Schweiz, Italien und Norwegen, die sich auf sehr
unterschiedliche Weise mit seelischen Krisen auseinandersetzen und für Offenheit, Dialog und Verständnis werben - gegen Vorurteile
Diskriminierung und Ausgrenzung. Ihre Protagonisten: Menschen mit
psychischen Erkrankungen, auf der Suche nach ihrer eigenen Identität im
Spannungsfeld zwischen neugierigem Interesse und gesellschaftlicher
Stigmatisierung.
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10.05.2006
7. Familienbericht der Bundesregierung veröffentlicht
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Berlin: Ende April wurde der 7. Familienbericht des
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem
Titel "Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit"
veröffentlicht.
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23.04.2006
Jürgen Kriz über die Reaktion der DPTV auf die "Bonner Erklärung"
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Jürgen Kriz, Osnabrück: "Man
muss die „Bonner Erklärung“ (die auch ich unterzeichnet habe) nicht
lieben, braucht das darin vorgetragene Anliegen nicht zu teilen, kann
dem geäußerten „Unbehagen“ verständnislos gegenüberstehen. Aber man
könnte zumindest wahrnehmen, dass die Unterschrift von über 2.500
„Kolleginnen und Kollegen“ DEREN Sorgen betrifft – und zwar nicht nur
deren persönliche, sondern vor allem Sorgen um das geistige Klima in
diesem Lande. … Was aber der DPTV zur die
„Bonner Erklärung“ im Namen des Verbandes auf seine internetseiten
stellt, ist mir an Niveaulosigkeit und diffamierender Verzerrung seit
den KBW-Wandzeitungen Anfang der 70er – als ich als Methoden- und
Statistik-Professor „bürgerlicher Forschung“ „beschuldigt“ wurde –
nicht mehr untergekommen."
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20.04.2006
Psychiatrie: Jeder zweite Autor des DSM-IV in Interessenskonflikte verwickelt
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Mehr als die Hälfte aller Autoren des aktuellen
Diagnostic and Statistical Manual (DSM-IV), des weltweit
einflussreichsten Handbuchs in der Psychiatrie, hatten wirtschaftliche
Interessenskonflikte mit der Pharmaindustrie. Dies ergab eine Studie in
Psychotherapy and Psychosomatics, die in den US-Medien für große
Aufregung sorgte ("Deutsches Ärzteblatt").
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18.04.2006
Dirk Baecker in der TAZ über die Paradoxie der Schule
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18.4.2006: In einem schönen Beitrag über das Paradox
der Schule, nämlich mit Zwang zur Freiheit zu erziehen, kommentiert
Dirk Baecker in der heutigen TAZ die aktuelle Debatte um die Vorgänge
an der Berliner Rütli-Schule und anderswo. "Was ist, wenn die Freiheit
nach der Schule nicht zu haben ist? …
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11.04.2006
Verwaltungsgericht Düsseldorf weist Berufung auf den wiss. Beirat Psychotherapie bei der Prüfung systemischer Therapie ab
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Die Landesbehörde habe zu prüfen, ob ein
psychotherapeutisches Verfahren gemäß § 1 Abs. 3 PsychThG als
wissenschaftlich anerkannt gelten könne. Der Wissenschaftliche
Beirat Psychotherapie (WBP) nach § 11 PsychThG könne dabei lediglich
„ergänzend“ zu Rate gezogen werden. Sein Votum dürfe jedoch die einzig
vom Land zu treffende Entscheidung „nicht ersetzen“… so der Vorsitzende
Richter der 26. Kammer des Verwaltungsgerichtes Düsseldorf am 7. April
2006 in seiner mündlichen Urteilsbegründung! Es wurde über den
Antrag eines Institutes der Deutschen Gesellschaft für Systemische
Therapie und Familientherapie (DGSF) auf Anerkennung als
Ausbildungsstätte nach § 6 Abs. 2 PsychThG für Kinder- und
Jugendlichenpsychotherapeuten mit dem Vertiefungsgebiet Systemische
Therapie/Familientherapie verhandelt (Az.: 26 K 9121/03). Der Antrag
beschränkte sich auf die Grundentscheidung zu dem Vertiefungsgebiet
Systemische Therapie/Familientherapie.
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10.04.2006
Stephan Wackwitz über Freud als Erzähler
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In einem schönen Text über Sigmund Freud als Erzähler denkt der Schriftsteller, Essayist und Leiter des Goethe-Institutes von Bratislava
für die TAZ über die narrative Qualität von Freuds Falldarstellungen
und Monografien nach, die sich durch einen "sense of urgency"
auszeichneten, ihre narrative Struktur eben nicht der Erfindung ihrer
Figuren verdankt, sondern ihrer Erforschung verdankt: "Freud wollte
gar nicht erzählen. Er musste es. Er war ein bedeutender Novellist und
Romanschriftsteller wider Willen".
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04.04.2006
Kontext 1/06: Helm Stierlin zum 80. Geburtstag
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Die neue Ausgabe des Kontext, übrigens mit einem neuen Layout, ist ganz Helm Stierlin zu seinem 80. Geburtstag gewidmet und enthält – neben einem Aufsatz des Jubilars selbst – Beiträge von Wolf Ritscher, Fritz B. Simon und Gunthard Weber, Michael Wirsching, Günter Reich, Manfred Cierpka, Tom Levold und Thea Bauriedl.
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