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Nachrichten zur Nachrichtenübersicht
10.05.2006

Filmfestival Ausnahmezustand: Depression und psychische Erkrankungen
Psychische Krankheiten und Suizid gehören zu den verbliebenen Tabuthemen in der Gesellschaft. Fast immer stoßen Betroffene und Angehörige auf eine Mauer des Schweigens - über psychische Gesundheitsprobleme wird nicht gern gesprochen. Dabei treten sie nicht selten auf. Jeder dritte Europäer durchlebt einmal in seinem Leben eine psychische Krise, bei etwa vierzig Prozent der Betroffenen besteht die Gefahr eines langjährigen, chronischen Verlaufs.
Das Wissen der Bevölkerung über psychische Erkrankungen ist in den letzten Jahren gestiegen. Dennoch ist die öffentliche Einstellung zu Menschen mit schweren psychischen Gesundheitsproblemen in den letzten Jahrzehnten noch ablehnender geworden.

In Kooperation mit dem Leipziger Verein Irrsinnig Menschlich e.V. und dem Berliner Programmveranstalter EYZ will das bundesweite Filmfestival AUSNAHME|ZUSTAND ein Podium für das Thema seelische Erkrankungen schaffen.
Das Festival wurde am 27.4. in Berlin, Kiel, Leipzig, Hamburg und München gestartet und tourt von Mai bis Oktober 2006 in folgenden Städten durch Deutschland:
Aschaffenburg, Augsburg, Berlin, Bielefeld, Bonn, Bremen, Chemnitz, Cottbus, Darmstadt, Deggendorf, Demmin, Dresden, Düren, Düsseldorf, Elmshorn, Emden, Erlangen, Essen, Flensburg, Frankfurt am Main, Freiburg, Fulda, Giessen/Lich, Göttingen, Gütersloh, Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Ingolstadt, Jena, Jülich, Kaiserslautern, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Koblenz, Köln, Landau in der Pfalz, Langen, Leipzig, Lübeck, Lüneburg, Lörrach, Magdeburg, Mainz, Mannheim/Ludwigshafen, Marburg, Mülheim an der Ruhr, München, Münster, Nürnberg, Oldenburg (Oldb.), Potsdam, Remscheid, Rostock, Saarbrücken, Schwerin, Stuttgart, Trier, Tübingen, Ulm, Wiesbaden, Wismar, Wolfsburg

Die Filme
Acht aktuelle internationale Dokumentarfilme aus Deutschland, den USA, Frankreich, der Schweiz, Italien und Norwegen, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit seelischen Krisen auseinandersetzen, werben für Offenheit, Dialog und Verständnis - gegen Vorurteile Diskriminierung und Ausgrenzung. Ihre Protagonisten: Menschen mit psychischen Erkrankungen, auf der Suche nach ihrer eigenen Identität im Spannungsfeld zwischen neugierigem Interesse und gesellschaftlicher Stigmatisierung.

Gespräche
In den Kinos kann das Publikum mit Menschen, die psychische Krankheit durchgemacht haben, Angehörigen und Experten diskutieren.

Kino-Kultur-Digital
Das innovative Netzwerk der digitalen Programmkinos in Deutschland präsentiert die Festivalfilme in herausragender Qualität.

Kooperationspartner sind unter anderen:
Bündnisse gegen Depression: Berlin, Rostock, Flensburg, Düren, Düsseldorf, Lübeck;
Selbsthilfeorganisationen: BApK, LVPe Rheinland-Pfalz, „Mut zum Anderssein“, VPe Bielefeld; „Wege“ e.V. Leipzig; Psychose-SHG „Normalos“ Düsseldorf
Antistigma-Gruppen: „Irre menschlich“ Hamburg, BASTA - das Bündnis für psychisch erkrankte Menschen München, Antistigma Düsseldorf; Antistigma-Kampagne-Münster,
SHG Angehöriger psychisch kranker Menschen Kaiserslautern
Gemeindepsychiatrische Träger: Dachverband Gemeindepsychiatrie, Bonn,
Brücke Schleswig-Holstein gGmbH , Brücke Lübeck gGmbH, Brücke Flensburg GmbH, Gesop Sachsen; Boot e.V.- Emden, Gemeinschaftswerk für Menschen mit Behinderungen GmbH „Lotse“ Kaiserslautern, Rubin-GmbH Kaiserslautern, Zoar Wohnanlage „Am Volkspark“ Kaiserslautern

Alles über die Initiatoren und das Programm ist im ausführlichen Presseheft zu lesen.



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