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20.04.2006
Psychiatrie: Jeder zweite Autor des DSM-IV in Interessenskonflikte verwickelt
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Das Deutsche Ärzteblatt berichtet heute:
"Mehr als die Hälfte aller Autoren des aktuellen Diagnostic and Statistical Manual (DSM-IV), des weltweit einflussreichsten Handbuchs in der Psychiatrie, hatten wirtschaftliche Interessenskonflikte mit der Pharmaindustrie. Dies ergab eine Studie in Psychotherapy and Psychosomatics, die in den US-Medien für große Aufregung sorgte. Die vierte und aktuelle Version des „Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen“, so die wörtliche Übersetzung, erschien im Jahr 1994. Eine überarbeitete Version wurde 2000 publiziert. Das Werk, das von der American Psychiatric Association herausgegeben und gelegentlich auch als „Psychiatrie-Bibel” bezeichnet wird, enthält genaue Beschreibungen aller psychiatrischen Erkrankungen. Damit setzt es Normen, die darüber entscheiden, ob psychische Phänomene als krankhaft und damit behandlungsbedürftig gelten. Das ist in der Psychiatrie nicht immer unumstritten und auch einem kulturellen Wandel unterworfen." weiter…
Das Ärzteblatt verlinkt auf die interessanten Arbeiten von Sheldon Krimsky, der sich als Forscher mit der Korrumpierung von Wissenschaft befasst und seine Arbeiten hierzu als Powerpoint-Präsentationen und PDFs im Internet veröffentlicht.
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