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Neuvorstellungen |
Seite: 23 von 34 | Einträge: 221 bis 230 | zurück | weiter |
29.09.2006
John M. Gottman: Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe
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Tom Levold: "Die Rezepte von Gottman sind durchweg plausibel, gut
begründet und mit zahlreichen Fallbeispielen unterfüttert. Vor allem
aber bringt das Buch nicht nur schlaue Sprüche (die natürlich immer
wohlfeil sind), sondern eine Fülle von praktischen Übungen, Fragebögen,
Checklisten zu den einzelnen Themen, die nicht nur von Paaren in
Eigeninitiative benutzt werden können, sondern auch in der
paartherapeutischen Praxis sinnvoll eingesetzt werden können. Andere
Literatur zum Thema ignoriert Gottman vollständig, allerdings verfolgt
dieses Buch auch nicht das Anliegen, eine wissenschaftliche Abhandlung
zu sein. Dagegen spricht schon, dass Gottman als Ko-Autorin Nan Silver
hinzugezogen hat, Journalistin und Herausgeberin einer amerikanischen
Elternzeitschrift. Alles in allem aber ist es ein in jeder Beziehung
hilfreiches Buch, eben auch für Paare selbst."
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26.09.2006
Harry Merl: Über das Offensichtliche oder: Den Wald vor lauter Bäumen sehen
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Corina Ahlers: "Harry Merl, seit 1969 österreichischer Pionier in
Familien- und systemischer Therapie, stellt in diesem Buch sein
Lebenswerk dar. Das Buch zeigt auf einzigartige Weise einen
theoriebewussten Praktiker der ersten Stunde, der gut ausgewählte Werke
aus verschiedenen Epochen psychoanalytischer, familientherapeutischer
und systemischer Theorieentwicklung ohne Anspruch auf Methodenpurismus
rezipiert. Stattdessen vermittelt er kritische Distanz und
therapeutische Zweckgebundenheit in der Auswahl von Konzepten, die er
mit seiner persönlichen Note belegt. Dementsprechend verwendet der
Autor seine eigenen Begriffe eher alltagssprachlich als konzeptgebunden."
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21.09.2006
Andreas Manteufel, Günter Schiepek: Systeme spielen. Selbstorganisation und Kompetenzentwicklung in sozialen Systemen
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Verlagsinformationen: "Systeme
spielen ist eine semantische Kippfigur: Zum einen illustrieren konkrete
Beispiele aus der Praxis, wie komplexe soziale Systeme mit ihren
Glasperlenspielen der Kommunikation ihre eigene Struktur und Ordnung
hervorbringen. Zum anderen ist ein neues Spiel gemeint: Systemspielen.
Aufgrund systemtheoretischer Überlegungen wurde die klassische
Planspielmethode variiert – das Systemspiel war geboren. Diese
Spielmethode dient Forschung und Praxis; so werden beide Seiten
beleuchtet. Die modernen Systemtheorien gelten bei Praktikern gemeinhin
als schwer verdauliche akademische Kost aufgrund des häufig hohen
Abstraktionsgrads und ihres naturwissenschaftlichen Gehalts. Mit vielen
Analogien, Praxisbeispielen und Bildern bereiten die Autoren die
grundlegenden systemtheoretischen Konzepte schmackhaft zu. Ausführlich
wird die Entwicklung und Durchführung des psychosozialen Spielszenarios
vorgestellt; was zwischen »Klienten« und »professionellen Helfern« in
einem Systemspiel abläuft, wird anhand der Auswertungsergebnisse
erläutert. Viele geraten in der täglichen beruflichen Praxis in den
Umgang mit komplexen Systemen. Auch wenn hier keine Verhaltensrezepte
gegeben werden können und sollen, so ergeben sich doch
Handlungsempfehlungen aus der Theorie dynamischer Systeme. Dabei werden
die persönlichen Gestaltungsspielräume in Prozessen sozialer
Ordnungsbildung verdeutlicht."
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19.09.2006
Reinhard Voß (Hrsg.): LernLust und EigenSinn. Systemisch-konstruktivistische Lernwelten
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Christa Hubrig, Köln: "Auch mit diesem Sammelband ist es Reinhard Voss, der
1996 als Organisator des Kongresses „Die Schule neu erfinden“ den
konstruktivistischen Ansatz einer breiteren Schulöffentlichkeit
zugänglich gemacht hat, gelungen, bekannte Forscher und Praktiker zum
Thema „Konstruktivistische Pädagogik und Didaktik“ ins Boot zu holen. Dem
Buch ist eine breit gestreute Leserschaft zu wünschen. Leser aus
unterschiedlichen Lehrpraxen - Lehrer, Fachleiter, Hochschullehrer,
Schulentwickler - dürften die eine oder andere grundlegende Anregung
gewinnen können. Das Potential des Konstruktivismus, Traditionen und
Gewohnheiten in der Pädagogik zu verstören, Reflexion anzuregen und
Handlungsmöglichkeiten nach der Maxime Heinz von Foersters zu
erweitern, ist weiterhin groß. Auch wenn die
systemisch-konstruktivistische Begrifflichkeit pädagogische Praktiker
zunächst abschrecken mag, es handelt sich dabei nicht um Denkübungen
und Selbstbespiegelungen der „Zunft“, sondern um genaue („methodische“)
Beschreibungen von Wegen zu konkreten Zielen, insbesondere zu dem, dass
Personen mit unterschiedlichem Erfahrungswissen in einer Umwelt
„kommunikativer Einbahnstraßen“ (v. Foerster, KybernEthik) voneinander
und miteinander lernen."
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07.09.2006
Christoph Möller (Hrsg.): Drogenmissbrauch im Jugendalter. Ursachen und Auswirkungen
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Verlagsinformation: "Der
Drogenmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen ist ein wachsendes
Problem. In immer jüngerem Alter werden jugendtypische Drogen wie
Cannabis, Ecstasy und andere Amphetamine in selbstschädigendem Maß
konsumiert. Die Betroffenen bringen bereits ungünstige
Entwicklungsbedingungen mit wie beispielsweise frühe Traumatisierungen,
die eine Suchtentwicklung begünstigen. Häufig treten
Persönlichkeitsentwicklungsstörungen als Komorbidität bei
suchtabhängigen Jugendlichen auf. Spezifische Behandlungsangebote für
drogenkonsumierende Kinder und Jugendliche können Abhilfe schaffen."
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04.09.2006
Rainer Paris: Normale Macht. Soziologische Essays
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Tom Levold: "Das Buch steht in einer bestens ausgewiesenen
Tradition beschreibender Soziologie in Deutschland. Nicht ohne Grund
zitiert Paris den berühmten Satz Georg Simmels, dass Gesellschaft immer
bedeute, 'dass die Einzelnen vermöge gegenseitig ausgeübter
Beeinflussung und Bestimmung verknüpft sind. Sie ist also eigentlich
etwas Funktionelles, etwas was die Individuen tun und leiden, und ihrem
Grundcharakter nach sollte man nicht von Gesellschaft, sondern von
Vergesellschaftung sprechen'. Macht als
Vergesellschaftungsphänomen überall da zu analysieren, wo
Vergesellschaftung stattfindet, ist eine soziologische Aufgabe, die
Rainer Paris mit Eleganz und Sprachgewalt, Überzeugungskraft und
Entwicklung origineller Perspektiven meistert - ein immer anregendes,
oft überraschendes und nicht selten amüsantes Lesevergnügen."
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31.08.2006
Oliver Schubbe (Hrsg.): Traumatherapie mit EMDR. Ein Handbuch für die Ausbildung. Unter Mitarbeit von Ines Püschel, Karsten Gebhardt, Monique Renssen und Steffen Bambach
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Verlagsinformationen: "EMDR
steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, deutsch:
Desensibilisierung und Neubearbeitung mit Augenbewegungen. Es ist eine
Technik therapeutischer Traumaverarbeitung und gleichzeitig eine innere
Haltung und fast ein kleines Wunder. Die Methode folgt einer klaren
Zielorientierung, um dysfunktionale Lernerfahrungen in funktionale
verwandeln zu helfen. Ausgegangen wird davon, dass Menschen ein
natürlicher Antrieb zu Wachstum und Integration von Erfahrung
innewohnt. Der angeleitete EMDR-Prozess unterstützt die genaue
Beobachtung und das differenzierte Erleben bewusstseinsfähiger innerer
Prozesse und ein nachvollziehendes Verstehen und Akzeptieren von
Zusammenhängen. Oft berichten die Klienten von spontanen inneren
Einsichten, die sich mit den traumatischen Erinnerungen verbinden und
anschließend zu neuen Gefühlen, Gedanken und Handlungen befähigen. Nach
einer Einführung zur allgemeinen Psychotraumatologie und zum
theoretischen Hintergrund werden empirische Erfahrungen mit EMDR
berichtet. Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Erläuterung der
praktischen Durchführung von EMDR. Dabei werden therapeutische
Schwierigkeiten differenziert aufgegriffen, angemessene Umgangsweisen
damit dargestellt, professionelles Affektmanagement und
ressourcenorientiertes Arbeiten vorgestellt."
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29.08.2006
Friedebert Kröger, Askan Hendrischke, Susan H. McDaniel (Hrsg.): Familie, System, und Gesundheit. Systemische Konzepte für ein soziales Gesundheitswesen
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Verlagsinformation: "Wie
ist es um die Zukunft unseres Gesundheitssystems bestellt? Ist der
soziale Ausgleich auch im Bereich der Gesundheitsversorgung bedroht?
Wie müssen Schulmedizin und Reformmodelle ergänzt werden, um eine
sozial gerechte Gesundheitsversorgung der Bevölkerung weiterhin zu
gewährleisten? Die Autoren entwickeln zu diesen Fragen Lösungen aus
systemischer Sicht. Ihr Ergebnis: Interdisziplinäre, kontextbezogene
Arbeit in der Medizin zahlt sich aus. Die Integration von Partnern und
Familienangehörigen in den Behandlungsprozess ist für den Erfolg von
zentraler Bedeutung und darüber hinaus kostensparend. Dieses Buch
fasst erstmalig den aktuellen Stand der Diskussion und Praxis der
systemischen Vorgehensweise in der Organmedizin zusammen. Sowohl für
den Bereich der ambulanten wie der stationären Behandlung werden
Voraussetzungen, Möglichkeiten und Grenzen der interdisziplinären
Kooperation im medizinischen Kontext aufgezeigt."
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22.08.2006
Haja Molter & Jürgen Hargens (Hrsg.): Ich – du – wir – und wer sonst noch dazugehört. Systemisches Arbeiten mit und in Gruppen
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Verlagsinformation: "Den
Herausgebern ist es gelungen, PraktikerInnen zu gewinnen, die ein
breites Spektrum systemischer Arbeit mit und in Gruppen vertreten. Die
unterschiedlichen Beiträge zeigen, dass systemisches, lösungs- und
ressourcen-orientiertes Vorgehen beim Leiten von Gruppen weniger von
bestimmten Techniken und Methoden, sondern durch eine Haltung bestimmt
ist, die für die einzelnen im Kontext Gruppe zu selbstverantwortlichem
und selbstbestimmten Handeln führen kann. Diese fördert im Respekt vor
der Andersartigkeit der Gruppenmitglieder eher Lust und Leichtigkeit,
indem sie an Ressourcen anschließt und postuliert einen Führungsstil,
der beim oft unkalkulierbaren Abenteuer Gruppe im Unterschied zu
gruppendynamischen Konzepten nicht Angst und Macht thematisiert,
sondern eher auf die Möglichkeit kleiner Veränderungen mit dem Wissen
setzt, dass die Gruppenteilnehmer die Agenten ihrer eigenen Veränderung
sind. Leiter und Teilnehmer sind mit unterschiedlichen Aufgaben Akteure
und Regisseure gleichzeitig."
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15.08.2006
Bernhard Strauß, Michael Geyer (Hrsg.): Psychotherapie in Zeiten der Globalisierung
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Tom Levold: "In ihrem Vorwort nehmen die Herausgeber unter
Bezugnahme auf Heiner Keupp das Stichwort von der 'Gesellschaftsvergessenheit der Psychotherapie', ja ihrer 'sozialen
Amnesie' auf und konstatieren einen Bedarf, 'sich mit
gesellschaftstheoretischen Fragen zu befassen und mehr noch
diesbezügliche Impulse aus anderen Wissenschaftsdisziplinen zu
erhalten'. Diesem Bedarf soll dieses Buch abhelfen, ein
Unterfangen, dass jedoch nur teilweise gelingt. Es zeigt sich vor
allem, dass der zeitdiagnostische Anspruch der Reflexion der
Herausforderungen, denen sich die Psychotherapie im
Globalisierungszeitalter stellen muss, eher nicht eingelöst wird: das
Spektrum der (offensichtlich von den AutorInnen selbst) gewählten
Themenstellungen ist viel zu breit angelegt, trotz einiger
ausgezeichneter Einzelbeiträge hält der Band im Ganzen nicht, was der
Titel verspricht."
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