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Neuvorstellungen Seite: 22 von 34 | Einträge: 211 bis 220 | zurück | weiter
02.12.2006
Guido Strunk, Günter Schiepek: Systemische Psychologie. Eine Einführung in die komplexen Grundlagen menschlichen Verhaltens
Verlagsinformation: "Systemische Psychologie ist eine systematische und verständliche Einführung in die Theorien komplexer Systeme - die sich insbesondere durch Selbstorganisation strukturieren und selbst steuern können. Das Verständnis selbstorganisierender Prozesse liefert nicht nur eine spannende theoretische Perspektive, um das komplexe menschliche Verhalten, Wahrnehmen, Denken und Fühlen zu verstehen, sondern es bietet auch methodische Ansätze, um Interaktionsprozesse zwischen Menschen zu beschreiben und zu analysieren. In diesem Sinne verstehen wir Systemische Psychologie als einen Zugang zum bio-psycho-sozialen System Mensch, der intra- und interindividuelle Prozesse der Struktur- und Musterbildung modelliert und analysiert. Das Adjektiv "systemisch" steht also für einen diziplinübergreifenden methodischen Ansatz, der als Alternative zu linearen, mechanistischen, aber auch kybernetischen Modellen dargestellt wird - und nicht auf eine bestimmte Psychotherapieschule beschränkt bleibt. Systemische Psychologie ist ein Einführungsbuch in die Prozesse der menschlichen Interaktion, die nicht nur für Psychologen, sondern auch für medizinische Psychotherapeuten, Sozialwissenschaftler, Manager und Organisationsberater einen wissenswerten Schlüssel zum Erfolg bei Therapie, Beratung und Management liefern."
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30.11.2006
Jean Hatzfeld: Zeit der Macheten. Gespräche mit den Tätern des Völkermordes in Ruanda
Verlagsinformation: "Elie: »... Letztlich ist ein Mensch ja auch wie ein Tier; du führst den Schnitt gegen den Kopf oder Hals, und er fällt von selbst um. ... Niemand kann jemals die ganze Wahrheit gestehen ... Aber einige wenige beginnen, stückweise das Entsetzliche zu erzählen ... Die Schnitter wissen mehr als ein paar allgemeine Erinnerungen, mehr als ein paar äußerliche Angaben über die Vorgänge, sie tragen echte Geheimnisse auf der Seele.« Nachdem Jean Hatzfeld Überlebende des Völkermordes in Ruanda interviewt hat, kehrt er nach Ruanda zurück und befragt die Täter des organisierten Mordens von 1994. Er versucht mit seinen Fragen zu verstehen, wie es dazu kam, dass ganz normale Bauern scheinbar plötzlich auf ihre Nachbarn losgingen und diese aufs Brutalste mit Macheten und Knüppeln ermordeten. Die thematisch zusammengestellten Berichte stellen ein einmaliges Zeugnis dar und geben aufschlussreiche Einblicke in die Denkweisen und Verleugnungsstrategien der Täter.
In seinem Nachwort analysiert Hans-Jürgen Wirth die individuellen und kollektiven psychosozialen Prozesse, die diese Verbrechen möglich machten.
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28.11.2006
Dirk Osmetz: Arbeit am Problem der Arbeit. Eine systemtheoretische Beobachtung für Management und Organisation
Verlagsinformation: "Die Arbeitslosenquote bei über zehn Prozent in Deutschland, eine Erwerbslosigkeit von 50 Millionen Menschen in industrialisierten Ländern, 1,2 Milliarden Menschen weltweit, die von weniger als einem US $ am Tag leben müssen. Nur eines von mehreren Problemen, die es im Kontext der menschlichen Erwerbsarbeit zu bekämpfen gilt. Doch verdecken diese Symptome nicht ein Problem, das viel tiefer sitzt? Diese Arbeit am Problem der Arbeit ist ein mutiger Schritt hin zu unkonventionellem Denken durch kreative Adaption der Systemtheorie auf wirtschaftliche Sachverhalte. Der Verfasser kommt zu einer stringent durchgehaltenen und überzeugenden Analyse konventioneller Ansätze und deren Entlarvung als wenig hilfreiche Scheinlösungen. Dem Autor ist klar, dass seine Sichtweise gewöhnungsbedürftig ist, doch ist kein Fortschritt zu erwarten, wenn nicht „Unmögliches“ angedacht wird. Insofern will der Autor auch nur Denkanstöße geben, die allerdings in ihrer geradezu revolutionären Abkehr von tradierten Sichtweisen höchst lesenswert sind." [mehr...]
20.11.2006
Helga Brüggemann, Kristina Ehret-Ivankovic, Christopher Klütmann: Systemische Beratung in fünf Gängen. Ein Leitfaden
Verlagsinformation: "Dieses kompakte Handbuch führt in die systemische Beratung anhand eines übersichtlichen Fünf-Phasen-Modells ein: 1. Aperitif: Beziehung aufbauen. 2. Vorspeise: Anliegen konkretisieren. 3. Hauptspeise: Bearbeitungs- und Lösungsebene finden. 4. Nachspeise: Impulse geben. 5. Digestif: Gespräch abschließen. Fallbeispiele veranschaulichen die einzelnen Schritte in der Beratungspraxis. Eine Methodenmatrix zum Nachschlagen rundet diesen Leitfaden ab." [mehr...]
17.11.2006
Stumm et al: Personenlexikon der Psychotherapie und Wörterbuch der Psychotherapie
Johannes Herwig-Lempp: "Lexika nur als „Nachschlagewerke“ zu verstehen, greift zu kurz: sie sind anregend und können, nimmt man sie erst einmal zur Hand und sich dabei nur ein wenig Zeit für sie, Appetit machen auf noch viel mehr. Dies gilt in besonderem Maße für diese beiden Bände. Sollten sie Ihnen zu „preisintensiv“ sein, empfehlen Sie sie doch ihrer Bibliothek zur Anschaffung – und gehen dann hin und wieder zum Schmökern in den Lesesaal." [mehr...]
02.11.2006
Karin Neumann: Lexikon systemischer Interventionen. Psychotherapeutische Techniken in Theorie und Praxis
Tom Levold: "Die gesamte Arbeit, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, zeichnet sich durch ausgesprochene Sorgfalt und Ausführlichkeit in der Darstellung aus und füllt durchaus eine Lücke in der systemischen Literatur. Es ist eine schöne Quelle für Lehrende und Lernende im Weiterbildungsbereich und bietet Systemischen TherapeutInnen die gute Gelegenheit, ihr methodisches Repertoire zu überprüfen, zu fundieren und zu erweitern. Das Buch gehört daher weniger in den Bücherschrank als in das Regal für diejenigen Bücher, in die man auch noch mal kurz vor Beginn einer Therapie- oder Beratungssitzung hineinschaut, um sich inspirieren zu lassen. Ein Kompliment für diese Arbeit!" [mehr...]
14.10.2006
Peter Bünder: Geld oder Liebe? Verheißungen und Enttäuschungen der Ressourcenorientierung in der Sozialen Arbeit
Marie-Luise Conen: "In „Geld oder Liebe?“ setzt sich Peter Bünder mit der derzeit grassierenden Verwendung des Begriffs „Ressourcen“ auseinander und versucht die vorherrschende Beliebigkeit kritisch zu durchleuchten. Der Begriff „Ressourcen-Orientierung“ wäre letztendlich in der gesamten sozialen Arbeit sehr nutzbringend, wenn sich ein breiter Konsens in der Reichweite und in Dimension des Begriffs entwickeln würde. Die Auseinandersetzung mit den (gesellschaftlichen/politischen) Entwicklungen materieller Ressourcen schließt nicht nur mit ein, eine Diskussion der Auswirkungen der Modernisierung und auch der Globalisierung, sondern auch eine gelungene Beschreibung von Armut und Reichtum sowohl der öffentlichen als auch der privaten Haushalte heute. Das Zitat von Brecht „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“ findet in diesem Buch in der Auseinandersetzung zum Begriff „Ressourcen“ eine theoretische Entsprechung." [mehr...]
10.10.2006
Gerda Mehta, Erik Zik (Hrsg.): Systemische Grenzgänge. Wirksames und Wirkendes im Zwischenmenschlichen
Andrea Brandl-Nebehay: "Grenzüberschreitungen, Gratwanderungen mit Sichtung der vielfältigen systemischen Territorien ,diesseits und jenseits' sind die Leitmetaphern dieses Sammelbandes, der anlässlich des 20jährigen Bestehens der ÖAS (Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und Systemische Studien) erschien. Überschritten wird auch die übliche Trennlinie zwischen Schreibenden und KonsumentInnen der Fachliteratur. … Es ist kein Band, den ich systematisch von der ersten bis zur letzten Seite lesen würde. Der Reiz liegt für mich darin, mich von den poetischen Titeln der einzelnen Beiträge verführen zu lassen, zu blättern, zu schmökern, mich über das zu freuen was ich zu kennen und verstehen meine, um dann wieder auf ganz neue, unvertraute Erweiterungsmöglichkeiten des systemischen Denken und Handelns zu stoßen." [mehr...]
07.10.2006
Michael Wirsching: Psychotherapie. Grundlagen und Methoden
Tom Levold: "Alles in allem: ein dichtes, informatives, gut geschriebenes und sehr erschwingliches Buch, das sowohl für potentielle Klienten (mit den genannten Vorbehalten) als auch für Angehörige benachbarter Professionen eine gewinnbringende Einführung in die Psychotherapie bietet. Empfehlenswert." [mehr...]
05.10.2006
Gerhard Dieter Ruf: Systemische Psychiatrie. Ein ressourcenorientiertes Lehrbuch
Wolf Ritscher: "Für systemisch denkende Praktiker ist Rufs Buch vor allem wegen der Praxisnähe, den Handlungsvorschlägen, Handlungsbeispielen und gerade wegen seiner Bezugnahme auf die internationale Klassifikation eine wertvolle, ja sogar unerlässliche Hilfe im professionellen Alltag. Für systemische Forscherinnen zeigt es vor allem, wie viele Felder und Fragen noch auf den innovativen systemischen Blick warten. Besonders hat mir gefallen, dass Ruf sich dem Versuch eines systemischen Anschlusses an die nicht-systemische Psychiatrie gestellt hat und den dadurch entstehenden, hier schon benannten Problemen nicht ausgewichen ist. Ein wichtiges Ergebnis dabei ist die im 2. Kapitel entfaltete und aus meiner Sicht für Forschung, Lehre und Praxis äußerst hilfreiche Unterscheidung von „normativem Kontext“, „Krankheitskontext“ und „Problemlösekontext“. Einerseits lässt sich damit der Konflikt zwischen dem klassisch-medizinischen Krankheitskonzept der Psychiatrie und seiner systemischen Kritik entschärfen; andererseits lässt sich auch der Widerspruch von Freiwilligkeit und Zwang in einem anderen Licht sehen." [mehr...]
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11.08.2006
Zahl der interkulturellen Paare deutlich erhöht
11.08.2006
Familienunternehmer unterschätzen die psychologischen Auswirkungen der Nachfolge auf ihr Unternehmen...
10.08.2006
"Politiker haben Angst vor psychologischer Beratung"
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Plädoyer für die Beziehungsmedizin
03.08.2006
Armut in Hamburg: Inklusion und Exklusion in der Großstadt

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