Neuvorstellungen |
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06.03.2005
Bruno Hildenbrand über Pierre Bourdieu: Ein soziologischer Selbstversuch
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Es wäre unangemessen, zu behaupten, Bourdieus wissenschaftliches Werk
sei aus der Dynamik seines Lebens abgeleitet: Vielmehr schildert
Bourdieu als Beobachter seiner selbst den Spannungsrahmen, der ein
wissenschaftliches Werk entstehen lässt und es antreibt, ohne es
inhaltlich zu definieren. Die Passage über Väter und Söhne in dem
umstrittenen Werk „Das Elend der Welt“, zusammen gelesen mit den
kryptischen Bemerkungen zu seiner Beziehung zum Vater in „Ein
soziologischer Selbstversuch“, zeigt allerdings die Kosten, die
entstehen, wenn es darum geht, diese Spannungen zu bewältigen. Dass der
Leser nur unverdienterweise (denn auf dem Manuskript stand zunächst: Ne
pas faire circuler) daran teilhaben kann, hinterlässt gleichwohl einen
schalen Geschmack.
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06.02.2005
Kurt Ludewig: Leitmotive systemischer Therapie
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In diesem Grundlagentext zur systemischen Therapie geht es darum,
die Entwicklungen des letzten Jahrzehnts in Theorie und Praxis mit
Blick auf jeweils spezielle Fragestellungen zu behandeln. Waren die
ersten Ansätze zur theoretischen Begründung der systemischen Therapie
noch sehr »puristisch« um Abgrenzung bemüht, zeigt hier der Verfasser,
daß es mittlerweile durchaus angemessen sein kann, das Modell zu
erweitern, alte Grenzen aufzuweichen, um bewährte Aspekte
traditioneller Psychotherapien einzubeziehen.
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06.02.2005
Tom Levold über Michael B. Buchholz: Psycho-News. Briefe zur empirischen Verteidigung der Psychoanalyse
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Das vorliegende Buch ist insofern ein eher
ungewöhnliches Buch, als es sich weder um eine Monografie noch um einen
themenbezogenen Sammelband handelt. Es ist eher ein “Meta-Buch”, ein
Buch, welches den Inhalt von Zeitschriften-Artikeln und anderen Büchern
zum primären Gegenstand hat, im Sinne einer weit gefächerten Rundschau
- ohne Vollständigkeitsanspruch, aber jeweils auf das in den aktuellen
Diskursen gerade Vorfindliche einerseits und das immer wieder variierte
und reformulierte Anliegen des Autors andererseits bezogen: nämlich
deutlich zu machen, dass es ausreichende, empirisch abgesicherte Gründe
dafür gibt, Psychotherapie als eigenständige Profession zu betrachten,
die sich nicht den Geltungsansprüchen eines
“Wissenschaftsimperialismus” zu unterwerfen braucht.
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05.02.2005
Hans Jellouschek über Thomas Gesterkamp: Gutesleben.de
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Dieses Buch hat mein Problembewusstsein für die
gesellschaftliche Situation vieler heutiger Paare erheblich geschärft.
Der Titel ist leider irreführend. Er legt nahe, dass der Autor weiß,
“wie es geht”. Das ist aber gar nicht sein Anliegen.
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02.02.2005
Genogramm-Software: Genogram-Maker Millennium
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Genogram-Maker Millennium ist ein schlichtes und
einfaches Programm zur schnellen und sauberen Erstellung von
Genogrammen oder auch anderen Gruppenzusammenhängen mit den
unterschiedlichen persönlichen Attributen Beziehungsqualitäten. Das
Layout verweist deutlich auf die Entstehungszeit des Programms in den
80er Jahren, dieses Manko, wenn man es so sehen möchte, wird aber
schnell durch die leichte Bedienung aufgewogen, die nur einer sehr
kurzen Einarbeitungszeit bedarf.
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27.01.2005
Arist von Schlippe, Willy Christian Kriz (Hg.) Personzentrierung und Systemtheorie. Perspektiven für psychotherapeutisches Handeln.
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Verlagsinfo:
Arist von Schlippe und Willy Christian Kriz haben eine Reihe der
namhaftesten Vertreter/innen aus personzentrierter und systemischer
Therapie zusammen geführt, um die Diskussion in der modernen
Psychotherapie voranzubringen, u.a.: Jürgen Kriz, Hermann Haken, Wolfgang Tschacher, Jochen Schweitzer, Rosmarie Welter-Enderlin, Bruno Hildenbrand und Günter Schiepek.
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25.01.2005
Wolfgang Loth über M.J. Lambert: Bergin and Garfield’s Handbook of Psychotherapy and Behavior Change
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Bergin and Garfield’s Handbook of Psychotherapy and
Behavior Change. "Mein Lieblingbuch 2004: Aus fachlicher Sicht wäre das
wohl doch das
neue Handbook of Psychotherapy and Behavior Change, die Diskussion dazu
gab's in Systhema und im Forum der Kinderpsychiatrie etc. Das ist
einfach wegen der unglaublichen Informationsmenge und -diskussion
herausragend".
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14.01.2005
Wilhelm Rotthaus, Hilde Trapmann: Auffälliges Verhalten im Jugendalter. Handbuch für Eltern und Erzieher - Bd. 2
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Dieses Buch ist der zweite Band des ""Handbuchs für
Eltern und Erzieher"". Während der erste Band sich mit den
Verhaltensauffälligkeiten von Kindern befasste, handelt dieses Buch von
den Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen von Jugendlichen.
Es wendet sich an Eltern, Kindergärtnerinnen, Erzieher, Sozialarbeiter
und Sozialpädagoginnen, Lehrerinnen, Ärzte und Psychologinnen,
Juristen, kurz: an alle, die sich um die Erziehung von Kindern bemühen.
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13.01.2005
Ulrich Clement: Systemische Sexualtherapie
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Die
Abnahme der sexuellen Lust und ein Nachlassen des sexuellen Begehrens –
das beklagen immer mehr Paare, die eine Therapie aufsuchen. Die
systemische Sexualtherapie greift das auf und stellt das erotische
Potential der beiden Partner, ihre unterschiedlichen sexuellen Profile
und die sich daraus ergebende Paardynamik in den Mittelpunkt. Lesen Sie eine ausführliche Rezension von Michael B. Buchholz.
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05.01.2005
Wolf Ritscher: Systemische Modelle für die Soziale Arbeit. Ein integratives Lehrbuch für Theorie und Praxis. Mit einem Vorwort von Helm Stierlin
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Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die
Lücke zwischen Sozialer Arbeit einerseits und Systemtheorie
andererseits zu verkleinern, indem es die Methoden und
Handlungsorientierungen aus beiden Bereichen verknüpft. Es macht so die
Grenzen zwischen Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Therapie und Beratung
durchlässig und überwindbar.
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