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08.02.2005
Systemtheorie im Theater: Tom Peuckerts "Luhmann" hatte Uraufführung in Bielefeld
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Niklas Luhmann ist endlich auf den Brettern angelangt,
die die Welt bedeuten. Und wo? Selbstverständlich in Bielefeld, am Ort seines Wirkens. Am 5.2.05 war im
Theater Bielefeld Premiere einer Auftragsarbeit von Tom Peuckert. Aus
der Theater-Website:
"Der in Berlin lebende Autor Tom Peuckert hat für das Theater Bielefeld
ein Stück geschrieben, das sich der Figur Luhmann und seiner
Systemtheorie mit spielerischen Mitteln nähert. Peuckert schreibt im
Vorwort zu „LUHMANN“:
„Niklas Luhmann, der sein ganzes Berufsleben in Bielefeld verbracht
hat, scheint mir der faszinierendste unter den zeitgenössischen
Denkern. Die von ihm geschaffene Systemtheorie ist ein abenteuerliches,
manchmal unergründlich tiefes Labyrinth der Welt. Luhmann beschreibt
die moderne Gesellschaft als eine dramatische Landschaft voller
Paradoxe und unauflösbarer Widersprüche, die von den Zeitgenossen
aus-gehalten werden müssen. Er empfiehlt dafür die tragische Ironie.
Kann man das Drama des Luhmannschen Denkens auf dem Theater
erzählen? Kann man die Weltsicht der Systemtheorie in sinnliches
Theaterspiel übersetzen – ohne die labyrinthische Komplexität und
radikale intellektuelle Abstraktion der Sache zu unter-schlagen? Ohne
vor der enormen Fallhöhe der Theorie 'dumm dazustehen‘?“

- Eine Besprechung von Nicole Hille-Priebe in der Neuen Westfälischen vom 7.2.05
- Ein Interview mit dem Autor Tom Peuckert: ebenda
- Eine Besprechung von Kai Luehrs-Kaiser in der Welt vom 9.2.05
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