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Organisationsberatung Supervision Coaching Heft 4/2012
1/2012 - 2/20123/2012 - 4/2012Überblick


Schreyögg, Astrid (2012): Wirkfaktoren im Coaching. In: OSC 19 (4): S. 373-374


Greif, Siegfried, Frank Schmidt & André Thamm (2012): Warum und wodurch Coaching wirkt. In: OSC 19 (4): S. 375-390.

abstract: Der Beitrag gibt einen Überblick über den Stand der Forschung zu allgemeinen Wirkfaktoren im Coaching-Prozess. Beispielgebend ist die Psychotherapieforschung zu klassischen Basisvariablen der klientenzentrierten Beratung sowie zu allgemeinen therapeutischen Wirkprinzipen. Ergebnisse erster Studien zu diesen und abgewandelten Faktoren zeigen, dass die Coaching-Ergebnisse von der beobachteten Wertschätzung und emotionalen Unterstützung des Coachs, Ressourcenaktivierung als Hilfe zur Selbsthilfe und Umsetzungsbegleitung abhängen. Prozessanalysen der nonverbalen Interaktionen von Coach und Klient/in finden Einflüsse auf den Zielerreichungsgrad. Abschließend werden Grenzen der Untersuchungen, wissenschaftliche und praktische Folgerungen sowie Zukunftsperspektiven thematisiert.


Wechsler, Theresa (2012): Das coachingtool-spezifische Wirkfaktorenmodell. In: OSC 19 (4): S. 405-423.

abstract: Wirkfaktoren sind Merkmale, die erfolgreiche von weniger erfolgreichen Coachings unterscheiden und auf die die Wirkungen eines Coachings zurückzuführen sind. Deren Verwirklichung in Coaching-Tools ist deshalb sowohl aus wissenschaftlicher Perspektive als auch für Praktiker, welche Coaching-Tools möglichst erfolgversprechend anwenden möchten, von Interesse. Das coachingtool-spezifische Wirkfaktorenmodell leitet sich aus den Wirkfaktorenmodellen von Greif und Grawe ab und enthält speziell auf Coaching-Tools bezogene Wirkfaktoren: ergebnisorientierte Selbstreflexion, ergebnisorientierte Problemreflexion, Zielklärung, Umsetzungsunterstützung, Ressourcenaktivierung und Erlebnisaktivierung.


Kleinert, Jens & Sara Wippich (2012): Vertrauen als Merkmal von Beziehungsqualität: Modellentwicklung und explorative Interviews im Kontext sportpsychologischer Betreuung. In: OSC 19 (4): S. 425-441.

abstract: Es wird ein Modell entwickelt, welches interpersonales Vertrauen als Konsequenz der subjektiven Evaluation personaler und aufgabenbezogener Betreuungsbedingungen sieht. Evaluation ist hierbei situativ, kontextuell oder global auf Kompetenz oder Valenz ausgerichtet. In fünf Experteninterviews wird die Struktur und Anwendbarkeit dieses Modells in der Sportpsychologie exploriert. Das situative und kontextuell gebundene Wohlwollen und die Wertschätzung für den Athleten waren für die Befragten ebenso Bedingungen für Vertrauen wie die globale Zuschreibung vertrauensvoller Personmerkmale. Expertise spielte für die Befragten im Vertrauensprozess eine untergeordnete Rolle. Diskrepanzen zwischen Ausgangsmodell und Expertenmeinung weisen auf zukünftige Forschung und Beratungsoptimierung hin.


Gasser, Christine (2012): Evaluation von Supervisionsprozessen an Südtiroler Schulen. In: OSC 19 (4): S. 443-457.

abstract: Seit 12 Jahren gibt es in Südtirol Supervision und Coaching als festen Bestandteil im Unterstützungs- und Beratungsangebot für Schulen. Fast genau so lange, neun Jahre, werden die Supervisionsprozesse evaluiert. Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig das Angebot der Supervision mittlerweile im Schulsystem geworden ist und wie stark alle Beteiligten davon profitieren. Besonders bei der Zusammenarbeit mit Kolleg/innen stellen die teilnehmenden Lehrpersonen positive Veränderungen fest.


Vaudt, Susanne & Annelie Nolte (2012): Wirkprozesse kollegialer Beratung. In: OSC 19 (4): S. 459-472.

abstract: Kindertageseinrichtungen (Kitas) befinden sich seit Jahren in einem beständigen Prozess der Weiterentwicklung. Gesellschaftliche Entwicklungen, bundesgesetzliche und landesrechtliche Vorgaben stellen Leitungskräfte in der Kita vor vielfältige Herausforderungen. Dieser Aufsatz untersucht den Beitrag der kollegialen Beratung als interventionsorientiertes Beratungsformat für Kita-Leitungskräfte. Dazu wird der Nutzen der kollegialen Beratung in unterschiedliche Wirkungsbereiche operationalisiert. Die mit Hilfe von narrativen Interviews gewonnenen Daten zeigen positive Wirkprozesse im Hinblick auf die eigene Leitungskompetenz.


Schmidt, Matthias & Lothar Bildat (2012): Transfermessung von Coaching. In: OSC 19 (4): S. 473-486.

abstract: Coaching wirkt – das ist nichts Neues. Dennoch fehlt es noch immer an Studien, die einen Wirknachweis bringen. Diese Studie zeigt in einem quasi-experimentellen Untersuchungsdesign mit Messwiederholung, wie sich Coaching positiv auf die Seelische Gesundheit bei jungen Arbeitslosen auswirkt. Das Programm wurde summativ mit dem Vier-Ebenen-Modell von Kirkpatrick evaluiert. Die Teilnehmer konnten im Vergleich zu den beiden Kontrollgruppen bedeutsame Verbesserungen der psychischen Gesundheit, vor allem eine Senkung der Depressivität nachweisen. Die Integrationsquote in Arbeitsverhältnisse oder Ausbildung lag bei 56,2 % – im Vergleich zu herkömmlichen Programmen mit einer Quote von 20–30 %.


Zwack, Mirko, Audris Alexander Muraitis & Jochen Schweitzer-Rothers (2012): Paradoxien und Eiertänze um Wertschätzung in Organisationen. In: OSC 19 (4): S. 487-495.

abstract: Dieser Beitrag antwortet auf die Replik von Ferdinand Buer des Artikels „Wozu keine Wertschätzung? Zur Funktion des Wertschätzungsdefizits in Organisationen“. Missverständliche Eindrücke, die durch die Lektüre der Kritik entstanden sein könnten, werden zurechtgerückt. Darüber hinaus wird dafür geworben, in der Auseinandersetzung mit Organisationen mit Paradoxien zu rechnen.


Pühl, Harald
(2012): Rezension - Christiane Schiersmann & Heinz-Ulrich Thiel (Hrsg.) (2012): Beratung als Förderung von Selbstorganisationsprozessen. Göttingen: (Vandenhoeck & Ruprecht). In: Organisationsberat Superv Coach 19 (4): S. 497-498


Kieper-Wellmer, Marianne (2012): Rezension - Andreas Schulz (2012): Erfolgreich Elterngespräche gestalten. Professionelle Gesprächsführung für pädagogische Fachkräfte. Kronach (Carl Link). In: OSC 19 (4): S. 498-498




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