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Supervision Organisationsberatung Coaching Heft 1/2010
1/2010 - 2/2010 - 3/2010 - 4/2010 - Überblick


Schmidt-Lellek, Christoph J. (2010): Editorial: Life-Coaching. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 1-3.

abstract: Mit „Life-Coaching“ haben wir für dieses Heft ein Thema aufgegriffen, das heute zwar vielfach im Munde geführt, inhaltlich jedoch selten genau umrissen wird. Blättert man unter diesem Stichwort bei Google herum (allein ca. 330.000 deutsche Meldungen), dann stößt man vielfach auf Angebote, die als allgemeine Lebensberatung, häufig auch mit esoterischen Perspektiven, zu begreifen sind. Wenn wir in dieser Zeitschrift nun dieses Thema aufgreifen, kann dies zweifellos nicht gemeint sein. Das Konzept des Life-Coaching, wie es hier zugrunde gelegt wird (vgl. Buer u. Schmidt-Lellek 2008), gehört in den Kontext des berufsbezogenen Coachings für Fach- und Führungskräfte, und zwar mit der Intention, neben den Arbeitsfunktionen die Person als ganze in den Blick zu nehmen. Denn ein wesentliches „Instrument“ des Handelns von Fach- und Führungskräften ist die eigene Person – mit den individuellen Fähigkeiten, Neigungen und Abneigungen, lebensgeschichtlich erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen, Stärken und Schwächen und eben auch mit den jeweiligen Krisen. Dieses „Instrument“ zu pflegen, zu schützen und weiterzuentwickeln, dient also nicht nur allein dem individuellen Wohlbefinden, so wichtig dieses auch ist, sondern auch der Qualität und dem dauerhaften Erfolg beruflichen Handelns.


Kimmle, Anne E.. (2010): Business- oder Life-Coaching: Ist das die richtige Frage? In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 5-14.

abstract: Anhand von drei Fallbeispielen wird verdeutlicht, in welcher Weise sich Coaching-Gespräche in die Richtung von Life-Coaching entwickeln können. Es werden einige formale und methodische Herausforderungen für den Beratungsprozess abgeleitet und mögliche Leitfragen für den sich anschließende Meta-Ebenen-Dialog benannt.


Schreyögg, Astrid (2010): Life-Coaching von Frauen um die 30. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 15-23.

abstract: Dieser Beitrag befasst sich mit dem Coaching von beruflich erfolgreichen jungen Frauen um die 30. Sie weisen oft eine gewisse Ambivalenz auf, wie sie in ihrem weiteren Leben Beruf und Familie kombinieren können. Die Ursachen für diese Ambivalenz verortet die Autorin einerseits historisch, wonach die Planbarkeit des eigenen Lebens für Frauen relativ neu ist. Die Ambivalenz wird andererseits begründet durch die modernen relativ überhöhten Anforderungen an die Partnerwahl und durch Komplikationen, die mit einem doppelten Lebensentwurf für Frauen einhergehen. Zum Abschluss werden einige Empfehlungen für das Coaching dieser ambivalenten Frauen gegeben.


Schmid, Bernd (2010): Milieu – ein wenig beachteter Faktor im Coaching. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 25-35.

abstract: Der Beitrag fokussiert die Bedeutung von Mlieufaktoren für berufliche Entwicklung, für die Chance, bestimmte gesellschaftliche Stellungen zu erlangen, sich in gewünschten Milieus zu beheimaten. Zu anderen Mlieus Zugang zu finden und Mlieubegegnung zu gestalten, ist eine eigene Kompetenz, die durch Bildung nur begrenzt zu erlangen ist. Um mit diesem Thema konstruktiv umzugehen, müssen Tabus bezüglich Milieufragen in der Gesellschaft allgemein und im Coachingfeld im Besonderen überwunden werden. 


Migge, Björn (2010): Spiritualität im Coaching. Psychologische Zugänge zur Religiosität und Spiritualität im Beratungsformat Coaching. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 37-50.

abstract: Im Beratungsformat Coaching wird die Spiritualität bisher kaum thematisiert. Das liegt zum einen an dem vagen und schlecht operationalisierbaren Begriff der Spiritualität. Ein anderer Grund hierfür ist, dass Spiritualität und Religiosität im Coaching tabuisiert werden. Es kann sinnvoll sein, im Rahmen von Coaching-Fortbildungen zu einer verstärkten weltanschaulichen Reflexion einzuladen, die auch das Thema Spiritualität mit einschließt. Der Beitrag soll dazu anregen, der Frage nachzugehen, ob Spiritualität im Coaching ebenso hilfreich und zieldienlich thematisiert werden kann wie in der Medizm und der Psychotherapie. Hierzu ist empirische Forschung erforderlich. Einige Falldarstellungen verdeutlichen, dass Spiritualität im Coaching auch an den Grenzbereichen zu Seelsorge, Psychotherapie und Medizin vorgefunden werden kann.


Dorniok, Daniel & Michael Mohe (2010): Wie gehen wissensintensive Dienstleister mit eigenen Wissenslücken um? In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 51-60.

abstract: Mithilfe der durchgeführten Delphi-Studie konnten diverse Möglichkeiten, die Berater im Umgang mit eigenem Nichtwissen verwenden, identifiziert werden. Es ließen sich sowohl übergeordnete Strategien, die den Einsatz von einzelnen Maßnahmen regeln und den Aktivitäten zum Umgang mit Nichtwissen eine Richtung geben, als auch organisationale Regelungen für den Umgang mit Nichtwissen ausmachen, die je nach subjektiver Wahrnehmung und Bewertung des vorliegenden Nichtwissens und seiner Relevanz bzw. seiner Auswirkungen eingesetzt werden können. Die gefundenen Strategien reichten von der Erhaltung und Nutzung von Nichtwissen über die offene Kommunikation und Ausräumung von Nichtwissen bis zur völligen Ignoranz und dem Verbergen von Nichtwissen. An organisationalen Regelungen ließen sich zum einen formelle und zum anderen informelle Regeln finden.


Schmid, Bernd (2010): Innere Bilder und beruflicher Lebensweg. Einführung, Falldarstellung, Leitfaden. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 61-79.

abstract: Dieser Beitrag skizziert zunächst die Arbeit mit inneren Bildern. Innere Bilder wirken im Hintergrund und bestimmen mit, welche Rollen und Szenarien Menschen im Berufsleben aufsuchen, mit gestalten und als schicksalhaft oder sinnvoll empfinden. Die Arbeit mit inneren Bildern im Coaching wird anhand einer Fallstudie ausführlich dargestellt. Über einfache Befragung kann man etwas über solche inneren Bilder erfahren. Ein Interviewleitfaden und Hinweise für Vorgehensweisen sind im Anhang zu finden.


Pühl, Harald (2010): Wenn im Coaching die Paardynamik die Oberhand gewinnt. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 81-85.

abstract: Anhand von zwei Coachingfällen wird gezeigt, wie der Beratungsprozess umschlagen kann, wenn die Ratsuchenden die so genannte private Seite ihres Lebens ängstlich auszuklammern versuchen.


Buer, Ferdinand (2010): Das Böse und das Glück. Oder: Warum Life-Coaching so spannend sein kann. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 87-104.

abstract: Life-Coaching geht es um die Fördeung einer ars laborandi als Teil einer umfassenden ars vivendi. Dann muss es sich auch mit den schlechten Seiten des Menschen auseinandersetzen, etwa mit dem „Luzifer-Effekt“ oder mit lasterhaften Verhaltensweisen. Motivation für gute Arbeit bietet jedoch das Streben nach Glück. Hieran knüpft das Life-Coaching an. Der Autor setzt sich in diesem Beitrag mit einigen neu erschienenen Büchern auseinander, die sich mit diesem Themen befassen, und erörtert die jeweilige Relevanz für die Arbeit im Life-Coaching.


Buchbesprechungen. In: Organisationsberatung, Supervision, Coaching 17 (1): S. 105-113.

Günther Burkart (Hrsg.): Zukunft der Familie. Prognosen und Szenarien. (Sonderheft 6 der Zeitschrift für Familienforschung). Opladen und Farmington Hills: Barbara Budrich, 2009 Oliver Arránz Becker (2008): Was hält Partnerschaften zusammen? Psychologische und soziologische Erklärungsansätze zum Erfolg von Paarbeziehungen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften Jean Grondin: Hermeneutik Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, UTB, 2009 Harald Pühl (Hrsg.): Handbuch der Supervision 3. Grundlagen - Praxis - Perspek- tiven. Berlin: Ulrich Leutner, 2009



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