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Zeitschrift für Systemisch Therapie und Beratung - Heft 1/1998
1/1998 - 2/1998 - 3/1998 - 4/1998 - Überblick


Hargens, Jürgen (1998): Von Lösungen zu Ressourcen oder: Wie lassen sich Haltungen operationalisieren? Und wie noch? Und was geschieht mit Problemen. In: ZSTB 16(1), S. 4-8.

abstract: Der Autor reflektiert, inwieweit lösungsorientiertes Arbeiten einen respektvollen Umgang mit Problemen pflegt und pflegen kann und wie sich das Verhältnis von Haltung und Technik beschreiben läßt.


Loth, Wolfgang (1998): Lösungsmittel: Sich Lösen vom Mittel. In: ZSTB 16(1), S. 9-17.

abstract: Lösungsorientierte Kurztherapie hat sich erfolgreich als ein Verfahren etabliert, von dem wirksame Hilfe in überschaubarer Zeit erwartet werden kann. Das macht sie attraktiv über den Bereich professioneller psychosozialer Hilfe hinaus, besonders unter dem Blickwinkel leerer Kassen. Diesen Vorteil im Spannungsfeld gesellschaftlich-politischer Entwicklungen zu maximieren, würde jedoch bedeuten, die emanzipatorischen Wurzeln Lösungsorientierter Kurztherapie zu beschneiden. Daher spreche ich mich in diesem Beitrag dafür aus, den Wert Lösungsorientierter Kurztherapie nicht allein über die Wirksamkeit ihrer Methoden und Techniken zu definieren, sondern ihre Bedeutung und ihr Potential im Kontext ihrer Prämissen zu gewichten. Ich unterscheide dabei zwischen „Marke“ und Praxis. Während die Marke „Lösungsorientierte Kurztherapie“ die Aufmerksamkeit auf die Essenz richtet, verweist die Praxis auf kooperative und respektvolle Beziehungen als notwendige Basis für die hilfreiche Wirkung des Verfahrens.


Vogt-Hillmann, Manfred, Heinrich Dreesen und Wolfgang Eberling (1998): Zwischen Tiefpunkt und Höhepunkt: Skalieren von Unterschieden, die Unterschiede machen. In: ZSTB 16(1), S. 20-30.

abstract: Der Artikel stellt die Skalierungstechnik als ein wesentliches Instrument kurzzeittherapeutischer Praxis dar, mit der eine ressource- und lösungsorientierte Perspektive entwickelt und aufrechterhalten werden kann. Es wird gezeigt, worauf sich Skalierungsfragen thematisch beziehen und wie vielfältig Skalierungsprozesse in Beratung, Therapie und Supervision verwirklicht werden können.


Dahm, Michael und Günther Geiken (1998): Reflecting Solutions – Dialoge über Lösungen –. In: ZSTB 16(1), S. 31-36.

abstract: Die Autoren, Weiterbildungsleiter für Systemische und Lösungsorientierte Kurzzeittherapie, beschreiben das Reflektierende Team und den Lösungsorientierten Ansatz in ihrer Kombination als systemisch-kurzzeittherapeutische Arbeitsweise der Reflecting Solutions mit verschiedenen Anwendungsvarianten und Implikationen für therapeutische Grundhaltungen sowie ersten Forschungsergebnissen.


Albers, Armin (1998): Lösungen oder Losungen – keine Lösung ohne Problem oder: Gedanken zur „bezogenen Individuation“ in der lösungsorientierten (Kurz-)Therapie. In: ZSTB 16(1), S. 37-40.

abstract: Der Artikel beschäftigt sich mit dem Kontext, in dem lösungsorientierte (Kurz-)Therapieansätze boomen. So groß die Resonanz auch ist, die diese Konzepte finden, ihre impliziten ethischen Setzungen, die Wirkung entfalten, werden eher weniger diskutiert. Für einige dieser Nebenwirkungen soll hier sensibilisiert werden.



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