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Kontext - Heft 2/2014
1/2014 - 2/2014 - 3/2014 - 4/2014 - Überblick


Foertsch, Dörte, Petra Bauer, Tom Levold & Wolf Ritscher (2014): Editorial. In: Kontext 45 (2): 123-125.


Wetzel, Ralf & Frank E. P. Dievernich (2014): Der Gott des Gemetzels. Wie Organisationen und Familien auf modernen Gleichheitsdruck reagieren. In: Kontext 45 (2): 126-125.

abstract: In Organisationen findet man bekanntlich Semantiken, die stark an familiäre Kommunikation erinnern. Gleichzeitig stößt man in Familien zunehmend auf eine mehrwürdige Checklisten-, Zweck- und Zielkommunikation, die man eigentlich eher aus Organisationen kennt. Offenbar reagieren beide Systeme auf externe Reize, die ein solches gegenseitiges Kopierverhalten nahelegen. Dabei scheint Führung eine Rolle zu spielen, in beiden Kontexten ist sie schwieriger geworden und sucht nach Entlastungsmöglichkeiten. Dieser Text versucht die Hintergründe, die jeweilige Verwendungsweise und die Folgen des Einen im Anderen aufzuspüren und stellt die Kernfrage, was beide Systemtypen in ihremVerhalten eint.Wir wollen die These von Eva Illouz von der gegenläufigen Emotionalisierung des Kapitalismus einerseits und der Verökonomisierung von Intimsystemen andererseits mit einem systemtheoretisch inspirierten Blick auf die Rolle der Organisation aufgreifen und etwas präzisieren. Es soll der Versuch unternommen werden, zunächst die Logik von Familien mit jener von Organisationen zu vergleichen, das heißt ihre Ähnlichkeiten und Gegensätzlichkeiten aufzuspüren, um anschließend die gegenseitige Kopierthese zu prüfen und jenem »Gott« auf die Schliche zu kommen. Dafür wird eine inszenierte Krisensituation zweier Familien zum Anlass genommen, um spielerisch nach Analogien, Antinomien und Paradoxien beider Sozialverhältnisse zu suchen. Als Grundlage dient uns Yasmina Rezas »Gott des Gemetzels« in jener Fassung, die 2009 im Berner Stadttheater zu sehen war.


Munding, Kathrin & Petra Bauer (2014): Familiale Bedeutungskonstruktionen von Behinderung. In: Kontext 45 (2): 155-171.

abstract: Das Leben mit behinderten Kindern stellt Familien vor besondere Herausforderungen und Anpassungsleistungen. Dabei entwickeln Familien spezifische familiale Sinngebungen und Bedeutungen zur Behinderung ihres Kindes bzw. ihrer Kinder. Auf der Grundlage von familiengeschichtlichen Interviews mit drei Familien mit geistig behinderten Kindern werden Unterschiede im Erleben und Wahrnehmen von Behinderung und die damit verbundenen Erwartungen und Zuschreibungen an das soziale und professionelle Unterstützungssystem rekonstruiert. Als praktische Implikation wird dabei deutlich, dass gerade ein systemisch geprägter professioneller Umgang mit Behinderung dezidiert an diesen häufig implizit bleibenden familialen Sinngebungen ansetzen und diese als zentrale Ressource der Familie betrachten sollte.


Engelhardt, Emily M. (2104): Online-Supervision – neue Perspektiven für die Praxis. In: Kontext 45 (2): 172-185.

abstract: Vor welchen Herausforderungen steht Supervision im sich stetig fortentwickelnden Zeitalter der Digitalisierung und Mediatisierung unserer Gesellschaft?Wie kann mit den gesellschaftlichen Veränderungen, die sich hierdurch auch für das Feld der Supervision ergeben, sinnvoll umgegangen werden? Die psychosoziale Beratung hat hierauf in den letzten zehn Jahren erste Antworten gefunden. Die immer stärkere Verbreitung von Onlineberatung als zusätzliches (oder eigenständiges) Beratungsangebot spiegelt sich in der Vielzahl der im Internet aufrufbaren Beratungsangebote wider. Supervision als »Sonderform« von Beratung wird sich in den nächsten Jahren dieser Entwicklung stellen müssen. Adäquate Angebote sind derzeit nur sehr vereinzelt zu finden. Eine klare Positionierung der Fachverbände für Supervision steht noch aus, ebenso die Entwicklung von Qualitätsstandards sowie spezifizierten Ausbildungen im Bereich der Online-Supervision (Höllriegel, 2013). Wenn Reflexion ein wesentlicher Aspekt von Supervision ist, müssen Supervisionskonzepte so gestaltet sein, dass sie Reflexion zulassen. Das bedeutet insbesondere, dass sich Supervisor/-innen als Verantwortliche für den Beratungsprozess Gedanken darüber machen müssen, in welchem Setting und mit welchen Methoden sie ihr Supervisionsangebot gestalten. Der Artikel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Online-Supervision, ihren besonderen Charakter und leitet Entwicklungsaufgaben für die Zukunft ab.


Schindler, Herta (2014): Wenn die Wellen höher schlagen: Arbeit mit biografischen Aspekten in der Supervision. In: Kontext 45 (2): 186-201.

abstract: Wenngleich das Anliegen supervisorischer Arbeit darin besteht, das berufliche Handeln der Supervisanden zu reflektieren, beeinflusst deren biografischer Hintergrund ihre Sichtweisen grundlegend. Dies kann zu unbeabsichtigten Resonanzen zwischen beruflichen und biografischenWirkfeldern und in der Folge zu Eskalationsdynamiken führen. Anhand von Beispielen aus der Praxis gibt dieser Artikel Einblick in die Arbeit mit biografischen Aspekten in der Supervision als Methode der Entkopplung derWirkfelder, in deren Folge Selbststeuerung wieder möglich wird.


Foertsch, Dörte (2014): Tagungsbericht: Die 8. EFTA-Tagung in Istanbul: »Opportunities in a Time of Crisis: The Role of the Family«. In: Kontext 45 (2): 202-204.


Haun, Markus (2014): Rezension - Gerhard Dieter Ruf (2013): Einführung in die systemische Psychiatrie. Heidelberg (Carl-Auer). In: Kontext 45 (2): 206-207.


Schäkel, Stefan (2014): Rezension - Allen Frances (2013). Normal. Gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen. Köln (DuMont). In: Kontext 45 (2): 207-209.


Brackrock, Christin (2014): Rezension - Michael Grabbe, Jörn Borke & Cornelia Tsirigotis (Hrsg.) (2013): Autorität, Autonomie und Bindung. Die Ankerfunktion bei elterlicher und professioneller Präsenz. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). In: Kontext 209-210.


Lesker, Anja (2014): Rezension - Günter H. Seidler (2013): Psychotraumatologie. Das Lehrbuch. Stuttgart (W. Kohlhammer). In: Kontext 45 (2): 210-211.


Hennig, Carsten (2014): Rezension - Jörg Heidig, Kim Oliver Kleinert, Thorsten Dralle & Marianne Vogt (2012): Prozesspsychologie. Wie Prozesse, menschliche Faktoren und Wissen im Unternehmensgeschehen zusammenwirken. Bergisch Gladbach (EHP – Verlag Andreas Kohlhage). In: Kontext 45 (2): 211-213.


ten Venne, Mario (2104): Rezension - Ben Furman & Tapani Ahola (2013): Raus aus dem Tief. Übungen für mehr Lebensfreude. Heidelberg (Carl-Auer). In: Kontext 45 (2): 213-214.


Wackenroder, Sabine (2014): Rezension - Peter M. Wehmeier (2013): Erfolg ist, wenn es mir gut geht. Burnout vermeiden durch Selbstmanagement. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). In: Kontext 45 (2): 214-215.



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