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Kontext - Heft 1/2012
1/2012 - 2/2012 - 3/2012 - 4/2012 - Überblick


Foertsch, Dörte, Petra Bauer, Tom Levold & Wolf Ritscher (2012): Editorial. In: Kontext 43 (1): S. 1-3


Groß, Anke (2012): Die Bowen‘sche Familiensystemtheorie. Eine Einführung in Theorie und Praxis. In: Kontext 43 (1): S. 4-21.

abstract: Die Systemtheorie nach Murray Bowen ist eine Theorie menschlichen Verhaltens, welche die Familie als emotionale Einheit sieht und systemtheoretisches Denken verwendet, um die komplexen Interaktionen in dieser Einheit zu beschreiben. Murray Bowen (1913 – 1990), Professor für klinische Psychiatrie und Direktor des Georgetown Family Centers in Washington, D.C., USA, leistete Pionierarbeit, indem er versuchte, menschliches Verhalten und emotionales Funktionieren (»emotional functioning«) in eine Reihe mit evolutionsbiologischen Prozessen und als Teil eines natürlichen Systems, welches sich über Jahrmillionen entwickelte, zu stellen. Er war der erste Psychiater, der in den 1950er Jahren am National Institute of Mental Health (NIMH), Bethesda, USA, Familien mit einem schizophrenen Mitglied unter wissenschaftlichen Bedingungen über mehrere Jahre beobachtete und daraus seine Theorie mit ihren acht ineinandergreifenden Konzepten ableitete. Bowen ging es dabei in erster Linie um die Beschreibung von allgemein gültigen Verhaltensmustern menschlicher emotionaler Systeme statt um die Beschreibung von Psychopathologien. Kenntnisse über die Mechanismen, nach denen das emotionale System einer Familie funktioniert und welches Bowen mit seinen acht Konzepten beschrieb, liefern bis heute neue Sichtweisen, Probleme in menschlichen Beziehungssystemen zu lösen. Von den acht zusammenhängenden Konzepten gehören die Differenzierung des Selbst (»differentiation of self«) und das Konzept der Dreiecke (»triangle«) zu den Grundpfeilern seiner Theorie. Der Artikel gibt einen Überblick über die Entwicklung Murray Bowens von psychoanalytischer hin zu einer systemischen Denkweise und beschreibt die acht Konzepte seiner Theorie. Die Arbeitsweisen und Techniken einer therapeutischen Haltung nach Bowen in der heutigen Praxis werden erläutert und neue Entwicklungen diskutiert.


Weinhardt, Marc (2012): Beratung im Internet. In: Kontext 43 (1): S. 22-38.

abstract: Psychosoziale Beratung ist nach einer Phase des Experimentierens zum institutionalisierten Regelfall geworden. Der Artikel liefert am Beispiel von E-Mail-Beratung empirische Bezugspunkte zur Reflexion undWeiterentwicklung webbasierter beraterischer Unterstützung.


Lehmann, Mike (2012): Der systemische Gutachter? Die systemisch fundierte »lösungsorientierte Sachverständigentätigkeit« im Familienrecht. In: Kontext 43 (1): S. 39-53.

abstract: Im klassischen Verständnis der Sachverständigentätigkeit im Familienrecht soll ein Gutachten dem Gericht darüber Auskunft geben, welcher Elternteil mit seinen individuellen Entwicklungsmöglichkeiten für das gemeinsame Kind die bessere Wahl ist. Durch diese Methodik wird zwangsläufig die Familie in Verlierer und Gewinner gespalten, was in vielen Fällen zu einer weiteren Konfliktverschärfung führt. Die Einführung des FamFGim September 2009 hat dies verändert.DemSachverständigen obliegt es seitdem, auf ein Einvernehmen der Eltern hinzuwirken. Es stellt sich dem Sachverständigen nun aber die Frage, wie er diesen Auftrag umsetzen soll. Mit einer systemisch fundierten lösungsorientierten Arbeit, die auf dem systemtheoretischen Ansatz von Familie basiert, ist dies möglich. Sie stellt in ihrer Konzeption das konsensuelle Einvernehmen der Elternteile in den Mittelpunkt und verzichtet auf jegliche Statusdiagnostik. Diese Konzeption ist seit langem bekannt, hat sich aber bis heute leider nicht durchgesetzt.


Schäfer, Hildegard (2012): Nachruf: Karl Gerlicher – eine Würdigung. In: Kontext 43 (1): S. 54-55


Wick, Reinhard (2012): Störungsbilder in der systemischen Therapie und Beratung. Ein systematisierender und weiterführender Überblick zum Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung II. In: Kontext 43 (1): S. 56-62.

abstract: Mit dem Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung II versuchen die Autoren den Diagnoseschlüssel ICD-10 mit dem systemischen Ansatz in Verbindung zu bringen. Es wird dabei auf unterschiedliche Weise versucht, der systemischen Sichtweise treu zu bleiben und gleichzeitig die Beschreibungen des Diagnoseschlüssels aufzunehmen, also einen Spagat zu vollziehen. Dabei muss im Blick behalten werden, die Anliegen des systemischen Ansatzes gegenüber der Eigendynamik der Diagnosewelten ausreichend und erfolgreich zu vertreten. Mein Anliegen ist es, den vorgelegten Ansatz in einer Weise zu ergänzen, der das systemische Anliegen noch stärker zum Tragen bringt. Dabei beziehe ich mich vor allem auf das Kapitel 2: Systemische Psychotherapie mit Erwachsenen.


Conen, Marie L. (2012): Tagungsbericht. Der 14. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag 7.–9. Juni 2011 in Stuttgart. In: Kontext 43 (1): S. 63-69


Ritscher, Wolf (2012): Stich-Wort: Kontext. In: Kontext 43 (1): S. 70-73


Kröger, Friedebert (2012): Ein bisschen Lehrbuch, ein bisschen Werkzeugkasten, ein bisschen Empirie. Klassiker wiedergelesen - Gunthard Weber & Helm Stierlin (1989): In Liebe entzweit. Ein systemischer Ansatz zum Verständnis und zur Behandlung der Magersuchtfamilie. Hamburg (Rowohlt). In: Kontext 43 (1): S. 73-76


Reich, Günter (2012): Familientherapie ist die Behandlung der Wahl bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Anorexie. Klassiker wiedergelesen - Gunthard Weber & Helm Stierlin (1989): In Liebe entzweit. Ein systemischer Ansatz zum Verständnis und zur Behandlung der Magersuchtfamilie. Hamburg (Rowohlt). In: Kontext 43 (1): S. 77-80


Weidner, Sandra (2012): Rezension - J. Verplaetse (2011): Der moralische Instinkt – Über den natürlichen Ursprung unserer Moral. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). In: Kontext 43 (1): S. 82-83


Gutscher, Gerhard (2012): Rezension - L. Ciompi & E. Endert (2011): Gefühle machen Geschichte. Die Wirkung kollektiver Emotionen – von Hitler bis Obama. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). In: Kontext 43 (1): S. 83-84


Melchior, Anke (2012): Rezension - A. Bentner & M. Krenzin (2011): Lösungsfokussiert gut beraten. Konzepte und Methoden für die psychosoziale Praxis. Darmstadt (Surface). In: Kontext 43 (1): S. 85-86


Sandmann, Andreas (2012): Rezension - M. & K. Schwemmle (2011): Systemisch beraten und steuern live 2. Methoden und Best Practices im Einzel- und Teamcoaching. Göttingen (Vandenhoeck & Ruprecht). In: Kontext 43 (1): S. 86-87


Waldhoff, Hans-Peter (2012): Rezension - H. Pühl (2010): Konfliktklärung in Teams und Organisationen. Berlin (Ulrich Leutner). In: Kontext 43 (1): S. 87-88


Kamp, Holger (2012): Rezension - M.-L. Conen & G. Cecchin (2007): Wie kann ich Ihnen helfen, mich wieder loszuwerden? Therapie und Beratung mit unmotivierten Klienten und in Zwangskontexten. Heidelberg (Carl-Auer). In: Kontext 43 (1): S. 88-90


Reiners, Bernd (2012): Rezension - W. Brächter (2010): Geschichten im Sand – Grundlagen und Praxis einer narrativen systemischen Spieltherapie. Heidelberg (Carl-Auer). In: Kontext 43 (1): S. 90-91


Herwig-Lempp, Johannes (2012): Rezension - C. Tsirigotis und M. Hintermair (Hrsg.) (2010): Die Stimme(n) von Betroffenen. Empowerment und Ressourcenorientierung aus der Sicht von Eltern hörgeschädigter Kinder und von erwachsenen Menschen mit Hörschädigung. Heidelberg (Medion). In: Kontext 43 (1): S. 91-92



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