Start
Bücher
Neuvorstellungen
kurz vorgestellt
Klassiker
Vorabdrucke
Zeitschriften
Familiendynamik
Konfliktdynamik
Journ. of Fam.Ther.
Family Process
Kontext
OSC
perspekt. mediation
Psychoth. im Dialog
Psychother.Soz.Wiss.
rpm
Soziale Systeme
systeme
System Familie
systhema
ZSTB
Links
Beiträge
Feldpost
Salon
Interviews
Nachrufe
Glossen
Luhmann-Special
Kongressgeschichten
"Das erste Mal"
Begegnungen
Blinde Flecke
Mauerfall 1989
Von Klienten lernen
Bibliothek
edition ferkel
Berichte
Nachrichten
Kalender
Newsletter
Konzept
Institute
Info
Autoren
Kontakt
Impressum
Druckversion Druckversion
Copyright © 2013
levold system design
Alle Rechte vorbehalten.
systemagazin logo

Kontext - Heft 1/2002
1/2002 - 2/2002 - 3/2002 - 4/2002 - Überblick


Balck, Friedrich und Hendrik Berth (2002): Die Bedeutung der Familie beim Umgang mit hereditären Krebserkrankungen – Ein Überblick zu Forschungsergebnissen am Beispiel des erblichen Darmkrebs. In: Kontext 33(1), S. 5-23.

abstract: Hereditäre Darmkrebserkrankungen (HNPCC, FAP) machen etwa 5–10% der jährlichen Neuerkrankungen an Darmkrebs aus. Erbliche Krankheiten haben einen großen Einfluß auf das psychosoziale System der Familie, zum einen da eine Vielzahl der Familienmitglieder als Risikopersonen an Krebs erkranken könnte zum anderen kommt der Familie eine große Rolle beim Umgang mit und bei der Bewältigung einer solchen Krankheit zu. Am Beispiel des erblichen Darmkrebs werden in diesem Literaturüberblick nach einigen medizinischen Fakten die wesentlichen Faktoren dargestellt, die zum einen den psychosozialen Umgang mit dieser Krankheit im allgemeinen als auch die besondere Rolle, die der Familie dabei zukommt, beeinflussen. Es wird gezeigt, dass insbesondere über die langfristigen psychologischen Auswirkungen und Bewältigungsmuster erblicher Krebserkrankungen auf die Familie relativ wenig bekannt ist und umfassend weiterer Forschungsbedarf besteht, um familientherapeutische Interventionsstrategien entwickeln zu können.


Kreuz, Friedmar R. (2002): Genetische Beratung von Familien mit ausgewählten spätmanifesten neurodegenerativen Erkrankungen des Zentralnervensystems. In: Kontext 33(1), S. 24-46.

abstract: Genetische Beratung spielt als Kommunikationsprozeß im Rahmen der molekulargenetischen Diagnostik bei spätmanifesten neurodegenerativen Krankheiten (Huntingtonsche Krankheit, Heredoataxien, Prionpathien) eine bedeutende Rolle im Entscheidungs- und Copingprozeß sowohl der Patienten als auch der gesunden Risikopersonen. In diesen Entscheidungsprozeß sollen entsprechend nationaler und internationaler Richtlinien auch Vertrauenspersonen und psychotherapeutische Helfer eingebunden werden. Letztere werden weniger, Partnerinnen und Partner häufiger akzeptiert. Genetische Beratung hat auf die Besonderheiten der Diagnostik genetischer Krankheiten im Hinblick auf die eigene Befindlichkeit, aber auch im Hinblick auf Familienstrukturen, arbeits- und versicherungsrechtliche und ethische Aspekte hinzuweisen. Der Umgang mit einer genetisch bedingten Krankheit ist durch das Wissen um die Vererbung an die eigenen Kinder kompliziert; der Umgang mit dem Risiko einer neurodegenerativen Erkrankung führt zu Entscheidungskonflikten, die durch eine ausreichend lange Zeit der Beschäftigung mit der Problematik und Gesprächsangebote gemindert werden können. Psychische, familiäre und soziale Auswirkungen einer Genanalyse werden von den Risikopersonen als relevant eingeschätzt, psychotherapeutische Unterstützung in vielen Fällen als notwendig erachtet. Eine Genanalyse wird von einigen Risikopersonen, unabhängig vom Ergebnis, mehr als Erleichterung empfunden und führt zu einem günstigeren Copingverhalten als die Ungewißheit über das eigene Schicksal. Genetische Beratung verbesserte im Fall der Patienten mit einer Heredoataxie auch deren Copingverhalten.


Sammet, Isa und Hans-Ulrich Pauer (2002): Familiendynamische Aspekte der prädiktiven humangenetischen Testung von Frauen aus Brustkrebs-Risikofamilien. In: Kontext 33(1), S. 47-55.

abstract: Die molekulargenetische Identifikation von Genveränderungen, die mit einem stark erhöhten Brustkrebsrisiko einhergehen, eröffnet die Möglichkeit für neue Strategien der intensivierten Brustkrebsfrüherkennung und Prävention. Der Nachweis entsprechender Genveränderungen hat neben diesem medizinischen Nutzen für die Betroffenen meistens auch psychologische und familiäre Implikationen. Ethische Aspekte betreffen die Informierung von Angehörigen über die Möglichkeit, selbst Träger der Genmutation zu sein. Unter familiendynamischem Blickwinkel kann die Aktualisierung mehr oder weniger latenter Familienkonflikte bedeutsam werden. Erfahrungen aus der interdisziplinären Tumorrisikosprechstunde des Universitätsklinikums Göttingen, in der sich bisher 41 Frauen psychoonkologisch beraten ließen, verweisen auf verschiedene Formen von Schulderleben, die im Zusammenhang mit genetischer Testung in Hochrisikofamilien eine bedeutende Rolle spielen. Dies wird an Fallbeispielen verdeutlicht.


Schäfer, Hildegard (2002): Vom Symptom zum Dialog - oder: Ist Vergangenheit (noch) zeitgemäß? Klassiker wiedergelesen - Almuth Massing, Günter Reich, Eckhard Sperling (1999): Die Mehrgenerationen-Familientherapie (unter Mitarbeit von Hans Georgi und Elke Wöbbe-Mönks). In: Kontext 33(1), S. 56-59


Wnuk-Gette, Gisal (2002): Der Klassiker hat sich selbst neu gelesen. Klassiker wiedergelesen - Almuth Massing, Günter Reich, Eckhard Sperling (1999): Die Mehrgenerationen-Familientherapie (unter Mitarbeit von Hans Georgi und Elke Wöbbe-Mönks). In: Kontext 33(1), S. 59-61



Suche
Heute ist der
Aktuelle Nachrichten
15.06.2014
Die Systemische Gesellschaft sucht zum 1. Januar 2015 neue Geschäftsführung
10.04.2014
W 3 Endowed Professorship for Systemic Family Therapy in Freiburg
08.04.2014
Gesundheitsausgaben 2012 übersteigen 300 Milliarden Euro
28.01.2014
Fast jede zweite neue Frührente psychisch bedingt
17.12.2013
Diagnose Alkoholmissbrauch: 2012 wieder mehr Kinder und Jugendliche stationär behandelt

Besuche seit dem 27.1.2005:

Counter




RSS Newsfeeds Verzeichnis RSS-Scout - suchen und finden