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Neuvorstellung zur Übersicht
12.02.2012
Therese Steiner: Jetzt mal angenommen… Anregungen für die lösungsfokussierte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Steiner: jetzt mal angenommen… Carl Auer Verlag, Heidelberg 2011

249 S., kartoniert

Preis: 27,95

ISBN-10: 3896707663
ISBN-13: 978-3896707666
Carl-Auer-Verlag





Cornelia Tsirigotis, Frankfurt:

Therese Steiner hat ihrem Buch ihr therapeutisches und beraterisches „Zuhause“ vorangestellt, das „Milwaukee-Modell“. Sie würdigt so ihre jahrelange Zusammenarbeit mit Insoo Kim Berg und Steve de Shazer. In ihrem Buch zeigt sie kleinschrittig und aus einem umfang- reichen Fundus von Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in unterschiedlichen kulturellen Kontexten schöpfend vielfältige Möglichkeiten lösungs- und ressourcenorientierten Arbeitens. Ihre Anregungen beziehen sich nicht nur auf Therapie, sondern beschreiben lösungsorientierte Möglichkeiten vor allem auch in beraterischen und pädagogischen Kontexten, deren andere Auftrags- und Rollenlage immer mitreflektiert wird. So ist also der Begriff „Arbeit“ nicht zufällig gewählt, sondern ein übergeordneter Begriff für mit lösungsorientierter Haltung motiviertes Tun, auch wenn es z.B. um das Erteilen von Informationen oder Anweisungen in pädagogischen Arbeitskontexten geht. Therese Steiners wertschätzende Haltung gegenüber ihren KlientInnen kommt an jeder Stelle zum Ausdruck.

Neun Kapitel hat das Buch und steigt ein mit Grundsätzen lösungsorientierter Kommunikation mit zwei Schwerpunkten: „Das Beratungsgespräch wirksam gestalten“ und „Das pädagogische Gespräch wirksam gestalten“. Hier geht es nicht um Interventionen und ihre Wirkung, sondern das Gewicht liegt m.E. auf lösungsorientierten professionellen Haltungen und Gestaltungsmöglichkeiten, die sich durch Klarheit der Prämissen und Vorgaben auszeichnen und daher als wirkungsvoll bezeichnet werden können. Gerade im Bereich der Pädagogik gilt es, auch bei lösungsorientiertem Arbeiten nicht die klare Rolle zu verwischen. Die in diesem Kapitel angestellten Überlegungen stellen aus meiner Sicht eine übergreifende Klammer dar, wenn es in den folgenden Kapiteln u. a. um erfolgreiches Starten, um den Einsatz spezieller Kommunikationstechniken wie Externalisieren, Ressourceninterview, Timeline oder Reflecting Team mit Kindern und Jugendlichen geht. Das Kapitel „Was tun, wenn...?“ greift wieder Situationen aus schulischen bzw. pädagogischen Kontexten auf und beschäftigt sich mit der Bandbreite dessen, was im pädagogischen Alltag vorkommt: mit unverhandelbaren Regeln, Unfreiwilligkeit, Konflikten, Regelüberschreitungen und Strafen. Auch weiteren herausfordernden Situationen sowie Eltern, dem Zusammenhang zwischen lösungsorientiertem Arbeiten und Selbstwirksamkeitserleben und dem Spielen sind Kapitel gewidmet, die alle von alltagspraktischer Erfahrung wie von lösungsorientierter Wertschätzung geradezu überquellen.

Wo auch immer sich dieses Buch gerade zufällig öffnete, wenn ich es in die Hand nahm, habe ich mich an der jeweiligen Stelle festgelesen, immer neugierig geworden, immer an- geregt, vor allem immer auch ermuntert, im nicht therapeutischen Kontext lösungsorientiert zu arbeiten – was nicht heißen soll, dass ich nicht empfehle, das Buch von vorne nach hinten zu lesen. Ein Buch für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

(mit freundlicher Genehmigung aus systhema 3/2011)





"Vorabdruck von Kapitel 9: "Spielen" im systemagazin 2011

Eine weitere Rezension von Annegret Sirringhaus-Bünder für socialnet.de

Zum Inhaltsverzeichnis des Buches





Verlagsinformation:

Wer in Therapie oder Beratung mit Kindern und Jugendlichen lösungsfokussiert arbeitet, hat die Aussicht, vergleichsweise schnell zu guten und dauerhaften Ergebnissen zu kommen. Zu den Voraussetzungen gehören handwerkliches Können, Geschick und Fantasie, besonders wenn es um schwierige Fälle oder unvorhergesehene Situationen geht. Therese Steiner, langjährige Weggefährtin von Insoo Kim Berg und Steve de Shazer, den Pionieren der Lösungsfokussierung, stellt in diesem Buch die besondere Art der Kommunikation dieser Methode in den Mittelpunkt. Neben den Grundannahmen des „Milwaukee-Ansatzes“ vermittelt sie anschaulich, wie man ein therapeutisches bzw. pädagogisches Gespräch lösungsorientiert aufbaut, den Therapieprozess gestaltet und zum Erfolg führt. Im Kernkapitel des Buches stellt die Autorin die „Frequently Asked Questions“ aus ihrer Praxis zusammen: Wie hält man einen Therapieprozess am Laufen? Wie geht man mit Eltern um, die versuchen, den Therapeuten oder Berater auf ihre Seite zu ziehen? Was tun, wenn ein Jugendlicher Regeln missachtet oder aus der Therapie aussteigen möchte? Aus den Antworten auf diese Fragen entsteht ein alltagstauglicher Führer durch die lösungsfokussierte Arbeit, der in seiner Vielfalt und Praxisnähe nichts zu wünschen übrig lässt.


Über die Autorin:

Therese Steiner, Dr., Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie FMH, ist in eigener Praxis in Embrach/CH tätig. Ausbildung in lösungsorientiertem Denken und Handeln, in Hypnose und in Paar- und Familientherapie. Sie unterrichtet im In- und Ausland die Anwendung des lösungsfokussierten Ansatzes besonders bei Kindern und arbeitet für terre des hommes in Afrika und in Mittelamerika, dort vor allem mit Jugendlichen mit Gewalterfahrungen.



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