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Neuvorstellung zur Übersicht
02.11.2008
Manfred v. Bebenburg Wege aus einem Labyrinth oder Wie Beratung gelingen kann. Ein Werkbuch für den psychosozialen Bereich
Bebenburg Wege aus einem Labyrinth AG Spak, Ulm 2008 (3. Auflage)

476 S., gebunden

Preis: 39,00 €

ISBN-10: 393083068X
ISBN-13: 978-3930830688
AG-SPAK





Sabine Schubert, Halle:

Der Anspruch an Beratung in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen wächst – doch was macht eine gute Beratung aus? Manfred von Bebenburg ist es gelungen, ein praxisnahes und anregendes, aber auch gewichtiges, großformatiges Werk- und Arbeitsbuch für Berater/innen, Betreuer/innen und Begleiter/innen zu verfassen. Besonders seine bilderreiche Sprache, die ja bereits im Titel zu erkennen ist, bietet eine anschauliche Möglichkeit, Beratungssituationen und Methoden aus einer kreativen Perspektive zu betrachten.
Das Bild vom Labyrinth ist für den Autor sowohl eine Metapher für den Weg, den Klienten und Berater gemeinsam gehen, als auch ein Ausdruck des inneren Erlebens. Und so lädt er ein, ein Labyrinth in fünf Reisen (Hauptkapiteln) zu erkunden. In den darin untergliederten Kapiteln der „Wanderungen“ stellt er verschiedene Methoden des systemischen Arbeitens vor. Der Leser wird anhand von Fallbeispielen aus der Praxis des Autors neugierig gemacht und in Methoden und Übungseinheiten einbezogen. Diese sind gut strukturiert und verständlich gestaltet – Wegskizzen am Ende einer Wanderung fassen das Wesentliche in Kurzform zusammen. Passende Bilder, Cartoons, Geschichten, Sprüche und Zitate lockern die Lektüre erfrischend auf.
In seiner ersten Reise geht Manfred von Bebenburg auf Prozesse von Gesprächen ein. Anschließend (Reise 2) widmet er sich der Wichtigkeit der Gestaltung von Beziehungen. In Reise 3 beschreibt er Inhalte der Beratungen: Wie „funktioniert“ ein Problem?
Mit Reise 4 wird eine Ebene beschritten, in der auf komplexe Systemprozesse eingegangen wird. Schließlich widmet er sich der zauberhaften Bedeutung der Sprache und der gleichzeitigen „Macht und Ohnmacht der Worte“ (Reise 5). Jenseits aller methodischen Ansätze bestimmt aber auch der institutionelle Rahmen die Tätigkeit von Beratern. Auf seiner „Abreise“ wird der Leser in dieser Hinsicht zu immer neuer Aushandlung ermuntert.
Der Autor bietet dem Leser die Möglichkeit, sein Buch auf ganz vielfältige Weise zu lesen. So ist in der jeweiligen Einleitung sehr klar beschrieben, was und worum es auf jeder einzelnen „Reise“ und „Wanderung“ geht, aber wo, wie und ob diese überhaupt begonnen wird, entscheidet der Leser für sich selbst immer wieder neu. Ein Buch aus der Praxis für die Praxis: beschreibend, erklärend, anregend, manchmal vergnüglich und mutmachend.
Bebenburgs „Wege aus einem Labyrinth …“ laden den Leser ein zum Vorwärtsgehen, aber auch zum Verweilen, zum Ausprobieren und manchmal auch zum Rückblicken und Neuorientieren sowohl in den beschriebenen „Reisen“ als auch in der täglichen Praxis.
Ein gelungenes Werk, mit einem methodischen Repertoire, das nicht nur für Berater/innen im engeren Sinne nützlich ist und deshalb einer breiten Leserschaft zu empfehlen ist.
Auf die Schlüsselfrage – die Bebenburg zur Auftragsklärung für das Gelingen einer Beratung für unabdingbar hält und auf deren Bedeutung er sich auch immer wieder bezieht – nämlich: „Was würden Sie sich heute von mir wünschen?“, würde ich ihm nach der Lektüre dieses Buches antworten: „Einen ähnlich praktischen Ratgeber im Taschenbuchformat.“


(mit freundlicher Erlaubnis aus systhema 2007)





Die Seite zum Buch


Eine weitere Rezension in socialnet.de von Annegret Sirringhaus-Bünder





Verlagsinformation:

Die Vielfalt, der Reichtum an Methoden der Therapie und Beratung ist in den letzten hundert Jahren enorm gewachsen. Immer neue Verfahren und Ansätze kommen auf den Markt, werden wegen ihres jeweils spektakulären oder raschen Erfolges berühmt oder modern. Sie sind deswegen eine Zeit lang besonders gefragt, um schließlich ganz unspektakulär in die Reihe der übrigen Verfahren einzuziehen. Dieses Buch enthält eine Sammlung von "Rezepten", obwohl in der Arbeit mit Menschen kaum "nach Rezept" vorgegangen werden kann und man es auch nicht tun sollte. Dennoch gibt es bei Beratern sehr ausgeprägt das Bedürfnis nach dem "Gewusst wie". Das Buch ist eine Sammlung von Wegbeschreibungen für die Wanderung durch das Labyrinth der psycho-sozialen Arbeit und aus ihm heraus. So bleibt mir nur noch viel Freude beim Lesen zu wünschen!


Inhalt:

Einladung: Erste Orientierung Anreise: Einladung zum Besuch des Vorgartens Überblick über die Wanderungen: Das Inhaltsverzeichnis Am Haupteingang: Erster Blick ins Innere und ein Rätsel Erste Reise: Durch ebenerdige Gänge Zweite Reise: Du, ich und wir auf labyrinthischen Pfaden Dritte Reise: Im Irrgarten des Lebensalltags Vierte Reise Auf Wendeltreppen und über Brücken in luftiger Höhe Fünfte Reise: Zauberlandschaften und Nebelgebiete: Im Labyrinth der Sprache Abreise: Ein Blick auf benachbarte Landschaften Epilog ... und vielleicht "auf Wiederlesen"?


Einführung:

Wege aus einem Labyrinth“ ist ein Methodenbuch für Professionelle aller Berufsgruppen, die in der Praxis der Beratung, Betreuung und Begleitung von Menschen in unterschiedlichen sozialen Arbeitsfeldern tätig sind, also der Jugendhilfe, der Psychiatrie, der Suchtberatung usw.
Fünf „Reisen“ führen in verschiedene Gegenden eines „Laby rinths“, mit dem der psychosoziale Bereich metaphorisch verglichen wird. Auf diesen Reisen wird der Leser im Rahmen von „Wanderungen“ mit über 60 verschiedenen Methoden der Beratung vertraut gemacht. Das Ganze kann als eine Art Werkzeugkasten verstanden werden, dem folgende Systematik zugrunde liegt:
Auf der ersten Reise werden verschiedene wichtige Methoden der Steuerung von Beratungsprozessen vorgestellt. Der Prozesssteuerung als Beraterkompetenz kommt zentrale Bedeutung zu.
Die zweite Reise ist der Gestaltung der Beziehung zwischen KlientInnen und BeraterInnen gewidmet, einem der wichtigsten Faktoren, von denen erfolgreiche Beratung und Betreuung abhängt.
Die dritte und vierte Reise sind die längsten. Auf ihnen werden Methoden vorgestellt, die dem lösungsorientierten und systemischen Arbeiten zuzurechnen sind. Der theoretische Hintergrund der Methoden wird ausgeleuchtet, soweit es für das Verständnis und die praktische Anwendung hilfreich ist.
Die fünfte und abschließende Reise ist den Chancen und Tücken der Sprache gewidmet. Ein großer Teil der Beratung und Betreuung erfolgt über Sprache. Zu „er-hören“, was Leute sagen (und was sie zugleich nicht sagen) und damit dann sprachlich wirksam umzugehen, ist ebenfalls wichtiger Teil der Beraterkompetenz. Sprachlich beispielsweise mit Metaphern ein wenig zu zaubern, regt Phantasie und Kreativität an.
Angesichts der Fülle existierender Fach- und Lehrbücher war es dem Autor darum zu tun, ein Buch zu machen, das in seiner Anlage und seiner Gestaltung sich von anderen Büchern unterscheidet und das vor allem auch direkt in der Praxis, also z.B. einer Beratung, einem Angehörigengespräch usw. verwendet werden kann. Denn es ist für niemanden einfach, in einer unmittelbaren Begegnung mit Klienten alle Methoden parat zu haben, die in dem Moment vielleicht gerade angewandt werden könnten. Deshalb gibt es zu jeder der beschriebenen Methoden eine Zusammenfassung, die als „Spickzettel“ verwendet werden kann, wenn es z.B. um ein Entscheidungsproblem geht oder darum, für problematische Kommunikationsmuster eine „Musterunterbrechung“ zu finden.
Alle diese „Spickzettel“ können nochmals gesondert als kleines Ringbuch oder auf einer CD-Rom angefordert werden (siehe den Link „Zubehör“). Die Idee ist, die Spickzettel bzw. das Ringbuch direkt in den Beratungsstunden zu verwenden. Die Wegskizzen auf der CD-Rom können in WORD geöffnet und nach eigenem Bedarf umgestaltet werden.
„Magische Labyrinthe“, Cartoons, Geschichten und Aphorismen illustrieren den Band, sie dienen dem Vergnügen bei der Lektüre.


Über den Autor:

Manfred von Bebenburg, Jg. 1946, begann gegen Ende seines Soziologiestudiums (1975) in einer Rehabilitationseinrichtung für psychisch erkrankte Erwachsene zu arbeiten, übernahm dort schließlich die organisatorische Leitung und arbeitete mit den KollegInnen des Teams an einer Verbesserung des Rehabilitationskonzeptes und der Entwicklung effizienter Teamarbeit. Schließlich gründete er mit den Teamkollegen einen eigenen Trägerverein, dem Reha-Verein zum Aufbau sozialer Psychiatrie, der sich den Aufbau und die Weiterentwicklung sozialpsychiatrischer Einrichtungen und Dienste in drei Landkreisen in Württemberg widmete. Zwanzig Jahre Entwicklung und Aufbau mündeten darin, dass der Verein inzwischen die gesamte Palette außerklinischer Versorgungsstrukturen anbietet. In dieser Zeit absolvierte er eine Weiterbildung in systemischer Familientherapie und arbeitete schließlich an der Entwicklung von Fortbildungsangeboten für Mitarbeiter in psychiatrischen Einrichtungen. Dies mündete in der Gründung des Instituts für sozialpsychiatrische Fort- und Ausbildung (ISFA e.V., siehe auch www.isfa-online.de ), in dem er bis heute in der Organisation und als Fortbildungsdozent tätig ist. Parallel dazu war er als Paar- und Familientherapeut an der Familienberatungsstelle des psychotherapeutischen Zentrums Stuttgart-Sonnenberg tätig (1983 – 1999).





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