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Neuvorstellungen |
Seite: 15 von 34 | Einträge: 141 bis 150 | zurück | weiter |
10.03.2008
Karl Heinz Brisch & Theodor Hellbrügge (Hrsg.): Kinder ohne Bindung. Deprivation, Adoption und Psychotherapie
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Verlagsinformation: "Die Untersuchungen von René Spitz zum Hospitalismus haben gezeigt, daß
ausreichende Ernährung und Versorgung allein nicht ausreichen: Kinder
brauchen für eine gesunde psychische Entwicklung auch Bindungspersonen,
die ihre emotionalen Bedürfnisse befriedigen. Vor dem Hintergrund der
Bindungstheorie von John Bowlby konnte die Bindungsforschung
nachweisen, daß eine Vernachlässigung der frühen emotionalen
Bedürfnisse eines Säuglings Schädigungen in der Hirnreifung zur Folge
hat.
Diese sind eine Ursache für die Entwicklung von schweren
psychopathologischen Auffälligkeiten, die wir auch als
Bindungsstörungen diagnostizieren. Wenn die elterlichen Fähigkeiten zur
Förderung der emotionalen Entwicklung ihres Kindes nicht ausreichen
oder sich schädigend auswirken, wird oft eine Fremdbetreuung des Kindes
in einer Pflege- oder Adoptivfamilie erwogen. Dies kann zu neuen,
»heilenden« Bindungserfahrungen des Kindes führen.
Die Beiträge erläutern die rechtlichen Zusammenhänge und Fragen wie
etwa Besuchskontakte, betreuter Umgang oder Rückführung des Kindes in
seine Ursprungsfamilie unter bindungs dyna mischen Gesichtspunkten."
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01.03.2008
Meinrad Armbruster: Eltern-AG. Das Empowerment-Programm für mehr Elternkompetenz in Problemfamilien
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Verlagsinformation:
Wer
zum sozial benachteiligten Drittel unserer Gesellschaft zählt, hat von
Anfang an schlechtere Karten – geringere Chancen, eine gute Bildung und
Erziehung zu genießen, gesund aufzuwachsen, und später weniger Erfolg
im Beruf und im Leben. Damit will die ELTERN-AG, ein neuartiger
Empowerment-Ansatz, gründlich aufräumen. ELTERN-AG bringt Eltern Power
– frühzeitig, niedrigschwellig und nachhaltig. Meinrad Armbruster
zeigt, wie man Eltern für das Programm gewinnt und überzeugt, die
Erziehung ihrer Kinder erfolgreich in die eigenen Hände zu nehmen, und
wie sich die Erziehungskompetenz von Eltern steigern lässt. ELTERN-AG
befähigt sie dazu, den Familienalltag selbstbestimmt und positiv zu
gestalten. Das Programm verbindet auf innovative Weise systemische
Psychologie mit neuesten neuropsychologischen Erkenntnissen und macht
beide für den Praxiseinsatz nutzbar. Erfrischend, einfühlsam und von
großer Sympathie für die Eltern getragen, führt das Buch in Theorie,
Methodik und Praxis ein. Ein hochaktuelles Thema in Zeiten, in denen
alle Welt nach neuen Wegen für die Familie und die Kindererziehung
sucht. Mit Beiträgen von Susan Boldt, Meike König, Diana Brünsch,
Jacqueline Tybora, Diana Sodtke, Hendrik Möser, Griseldis Gröninger.
Der ELTERN-AG-Ansatz war für den Deutschen Präventionspreis 2006
nominiert.
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24.02.2008
Rosmarie Welter Enderlin: Einführung in die systemische Paartherapie
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Verlagsinformation: "Kompaktes
Wissen für die Praxis: Rosmarie Welter-Ederlin, die "Grande Dame" der
Paartherapie, gibt ihier einen detaillierten Einblick in die
therapeutische Arbeit mit Paaren. Die kompakte Einführung fasst die
wichtigsten Grundlagen zusammen, von der historischen Entwicklung über
die präzise Beschreibung von Therapie und Beratung bis zu Überlegungen
zur Situation der Therapeuten. Der ausführliche praktische Teil gibt
wertvolle Anregungen, etwa für den Erstkontakt, und konkrete
Hilfestellungen in Form von Fragebogen und Formularen für die Praxis.
An vielen Beispielen vermittelt die erfahrene Therapeutin Ideen zum
Therapieprozess und verbindet diese mit konkreten Hinweisen für
Handlungsmöglichkeiten."
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11.02.2008
Wolf Ritscher: Systemische Kinder- und Jugendhilfe. Anregungen für die Praxis
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Verlagsinformation: "Die
Soziale Arbeit ist zurzeit der Bereich, in dem systemische Konzepte mit
am stärksten nachgefragt werden. Das größte und zentrale
Anwendungsgebiet ist dabei die Jugendhilfe. Wolf Ritscher beschreibt in
diesem Buch zunächst den theoretischen Rahmen für eine systemische
Jugendhilfe. Daran schließen sich zehn Artikel an, in denen Praktiker
aus der Jugendhilfe innovative Projekte vorstellen und anhand von
Fallbeispielen ihre zugrunde liegenden Konzepte beschreiben. Den
Abschluss bilden zwei Beiträge zur institutionellen Planung bzw. zur
Fortbildung für Sozialarbeiter. Das Buch liefert wertvolle Anregungen,
Ideen und Anstöße für den Berufsalltag, besonders von Sozialpädagogen
und Sozialarbeitern, Mitarbeitern im Allgemeinen Sozialen Dienst, in
der Sozialverwaltung und bei freien Trägern der Wohlfahrtspflege sowie
für Studierende und Weiterbildungskandidaten im sozialen Feld."
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09.02.2008
Edelgard Struß: Müssen wir Dich jetzt Siezen? Interaktion und Führung beim Aufstieg im Team
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Verlagsinformation: "Der Wechsel aus dem Team in die Vorgesetztenposition erscheint auf den ersten Blick als ein einfacher Vorgang, der in der Organisation entschieden, verkündet und vollzogen wird. In der unmittelbaren Interaktion zwischen den neuen Vorgesetzten und den ehemaligen Kollegen und Kolleginnen erweist sich der Wechsel jedoch als voraussetzungsreiches und eher störanfälliges Geschehen. Das Buch ist ein mikrosoziologischer Beitrag zur Interaktionsforschung in Organisationen. Es nimmt den praktischen Vollzug des Wechsels unter die Lupe: In welcher Form vollzieht er sich? Worin besteht der besondere Beitrag der Vorgesetzten? Was genau macht den Wechsel zu einem nicht-einfachen Geschehen? 16 Personen aus unterschiedlichen Berufen wurden über ihre Erfahrungen mit dem Wechsel befragt. Das Datenmaterial wurde nach der Methode der Grounded Theory ausgewertet und zu einer "materialen Theorie" verdichtet. Alle Befragten schildern ein Dilemma, das den Beteiligten besondere Interaktionsleistungen abverlangt. Unbestimmtes Verhalten erweist sich dabei als notwendig für das Gelingen des Übergangs in die neue Rolle. Das Buch schließt mit praktischen Tipps für die Beteiligten in ihren unterschiedlichen Rollen."
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06.02.2008
Lothar Eder: Psyche, Soma und Familie. Theorie und Praxis einer systemischen Psychosomatik
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Verlagsinformation: "Vor einem (system-)theoretischen Hintergrund zeigt dieses Buch anhand
einer detaillierten Methodologie und zahlreicher Fallbeispiele die
Möglichkeiten einer systemischen Perspektive der Psychosomatik: vom
klassischen zirkulären Interview in der Einzel-, Paar- und
Familientherapie bis hin zur Organaufstellung."
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23.01.2008
Peter Geißler (Hrsg.): Nonverbale Interaktion in der Psychotherapie. Forschung und Relevanz im therapeutischen Prozess
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Verlagsinformation: "Was
in der therapeutischen Praxis mit freiem Auge beobachtbar ist – die
Makroperspektive der Interaktion – kann sinnvoll um körperliche
Mikroprozesse ergänzt werden, die erst durch den Einsatz moderner
Technik erschlossen werden können. Die Videomikroanalyse der
therapeutischen Interaktion enthüllt uns eine Vielfalt an körperlichen
Mikropraktiken und Mini-Enactments, die wir oft nur staunend zur
Kenntnis nehmen können. Aus der Mikroperspektive der Interaktion stoßen
wir direkt in den Bereich unbewusster Handlungen vor, die uns ein
reiches implizites Wissen erschließen. Der Körper spielt dabei eine
zentrale Rolle: Die nonverbal-körperliche Domäne des Erlebens im Sinne
Daniel Sterns ist in jeder Form von Kommunikation und Interaktion als
Hintergrund wirksam; sie dient der subtilen Beziehungsregulierung in
Form unterschwellig stattfindender Aushandlungsprozesse."
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03.01.2008
Bodo Klemenz: Ressourcenorientierte Erziehung
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Verlagsinformation: „Ressourcenorientierte
Erziehung“ bietet einen neuartigen Erziehungsansatz, der auf eine
angemessene Befriedigung zentraler psychischer Grundbedürfnisse von
Kindern und Jugendlichen zielt und somit wichtige Bedingungen des
Gelingens von Erziehung fokussiert. Anhand zahlreicher Beispiele aus
der Praxis wird gezeigt, wie sich durch ein konsequent
ressourcenorientiertes Denken und Handeln von Eltern und anderen
Erziehern aufgrund von Ressourcenentwicklung und Ressourcenaktivierung
das aktuelle und habituelle biopsychosoziale Wohlbefinden von Kindern
und Jugendlichen optimieren lässt und damit den Betreffenden günstige
Chancen zur Selbstoptimierung eröffnet werden. Das vorgestellte
ressourcenorientierte Erziehungskonzept basiert auf relevanten
Ergebnissen psychologischer Grundlagenforschung und ist damit weniger
abhängig von den Einflüssen aktueller „Erziehungsmoden“. Es versteht
sich als ein schulenübergreifender Erziehungsansatz, der problemlos in
bestehende Erziehungsmodelle eingegliedert werden kann. Das Buch wendet
sich an Studierende und Professionelle der Psychologie, Pädagogik und
Sozialwissenschaften sowie an Studierende von Fachhochschulen für
Sozialpädagogik, Pädiater, Lehrer, Sozialarbeiter und Erzieher.
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28.11.2007
Jörg Flecker, Sabine Kirschenhofer: Die populistische Lücke. Umbrüche in der Arbeitswelt und Aufstieg des Rechtspopulismus am Beispiel Österreichs
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Verlagsinformation: "In diesem Buch wird untersucht, wie Menschen in unterschiedlichen
Erwerbs- und Lebenslagen den sozio-ökonomischen Wandel wahrnehmen und
verarbeiten. Ihre Gesellschaftsbilder, Unrechtsempfinden, Frustrationen
und Bedürfnisse nach Anerkennung werden als Potentiale für politische
Subjektivität gefasst. Deren Analyse macht verständlich, warum Personen
die eigene Lebenssituation sowie gesellschaftliche Bedingungen unter
Rückgriff auf ideologische Angebote des Rechtspopulismus deuten. – Am
Beispiel Österreichs argumentieren Flecker und Kirschenhofer auf der
Grundlage einer qualitativen empirischen Erhebung, dass eine
populistische Lücke im Politikangebot der etablierten Parteien und
Interessenvertretungen zum Aufstieg des Rechtspopulismus beigetragen
hat, die verschiedene Dimensionen betrifft: öffentliche Wahrnehmung von
Problemlagen, soziale Wertschätzung, Angebote für die Deutung
gesellschaftlicher Veränderungen und Vertretung materieller und
symbolischer Interessen. Die Zielsetzung der Untersuchung war es, die
Haltungen und Orientierungen der Menschen zu verstehen – nicht sie zu
beurteilen oder zu verurteilen. Damit gibt das Buch jenen eine Stimme,
die sich in der öffentlichen und politischen Diskussion offensichtlich
übergangen fühlen."
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13.11.2007
Thomas Bock: Eigensinn und Psychose. "Noncompliance" als Chance - Sibylle Prins (hrsg.): Seitenwechsel. Psychiatrieerfahrene Professionelle erzählen
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Andreas Manteufel, Bonn: Die beiden Bücher stellen, in Treue zum Konzept des Verlags,
Lebensgeschichten psychisch kranker Frauen und Männer in den
Vordergrund. Prins interviewte Menschen, die die Doppelrolle von
Psychiatrieerfahrener und professioneller Helferin (Ärztinnen,
Psychologinnen, Pädagoginnen) einnehmen. Deren Erzählungen werden
ausführlich, in alltagsnaher Sprache und nur spärlich durch
Interviewfragen unterbrochen widergegeben. Bock gibt dem Phänomen der
„Noncompliance“ eine positive Wendung und zeigt anhand von elf
Krankengeschichten beispielhaft, wie man dem „Eigensinn“ der Patienten,
ihrem Hadern mit professionellen Anordnungen oder Empfehlungen besser
folgen kann.
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