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31.03.2005

Jürgen Kriz erhält den Großen Preis des Viktor-Frankl-Fonds in Wien
Jürgen Kriz








Jürgen Kriz
Ehrenmitglied der Systemischen Gesellschaft

Wien setzt eine Vielzahl von Impulsen um Wissenschaft und Wissensbasis in der Stadt zu stärken sowie die Bedeutung der Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bewusstsein einer lokalen, nationalen und internationalen Öffentlichkeit zu verankern. Die Förderung der Psychotherapiestadt Wien hat dabei einen ganz besonderen Stellenwert. Für seine Verdienste um eine sinnorientierten humanistischen Psychotherapie erhielt der Psychologe der Universität Osnabrück Prof. Dr. Jürgen Kriz nun den Großen Preis des Viktor Frankl-Fonds der Stadt Wien für das Jahr 2004. Dieser wird am 31. März 2005 im Rahmen eines Festaktes im Wiener Rathaus überreicht.

Der Preis wird seit 1999 für das Gesamtwerk im Bereich einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie vergeben. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die dabei in Wissenschaft, Lehre und Therapie hervorragende Leistungen erbracht haben, welche international rezipiert wurden. In Erinnerung an die großen Leistungen des Wiener Mediziners und Psychotherapeuten Viktor Frankl ist es Ziel der Auszeichnung, das Innovationspotenzial in den psychotherapeutischen Wissenschaften zu stärken. Darüber hinaus soll der Preis zur Präsentation der Stellung Wiens als Weltstadt der Psychotherapie beitragen. Vorherige Preisträger waren unter anderem Heinz von Foerster (2000) und Paul Watzlawick (2001).

Kriz, Professor für Psychotherapie und Klinische Psychologie an der Universität Osnabrück, hat sich besonders dem Konzept der »personzentrierten Systemtheorie« gewidmet. Bereits seit seiner Studienzeit hat der Wissenschaftler enge Verbindungen zur österreichischen Hauptstadt. So hatte er 2003 die renommierte Paul-Lazarsfeld-Gastprofessur in Wien inne.

(Quelle: Pressestelle der Universität Osnabrück)





Viktor Frankl-Fonds der Stadt Wien zur Förderung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie

Mit der Gründung des "Viktor Frankl-Fonds der Stadt Wien zur Förderung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie" im Jahr 1999 würdigte die Stadt Wien die großen Leistungen des Wiener Mediziners und Psychotherapeuten Viktor Frankl. Die von Frankl entwickelte Logotherapie und Existenzanalyse gilt neben der Psychoanalyse und der Individualpsychologie als dritte in Wien entwickelte Schule der Psychotherapie. Der Viktor Frankl-Fonds bildet eine gute institutionelle Voraussetzung für die Dokumentation des wissenschaftlichen Werkes Viktor Frankls und für die Pflege und Weiterentwicklung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie im Sinne Viktor Frankls.

Mit Hilfe des Viktor Frankl-Fonds wird die Dokumentierung des umfangreichen wissenschaftlichen Werkes Viktor Frankls und seiner internationalen Lehrtätigkeit auf längere Sicht gesichert. Diese wissenschaftlich-dokumentarische Arbeit wird kontinuierlich auf der Homepage des Viktor Frankl-Institutes dargestellt.

Neben der Dokumentation des wissenschaftlichen Werkes hat der Fonds die Aufgabe, Forschungen im Sinne der wissenschaftlichen und therapeutischen Arbeit Viktor Frankls durch die Vergabe von Preisen und Stipendien zu fördern und auszuzeichnen. Der Viktor Frankl-Fonds hat somit auch die Aufgabe einer Verstärkung und Akzentuierung des Innovationspotenziales im Bereich der psychotherapeutischen Wissenschaften; und er leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Stellung Wiens als Weltstadt der Psychotherapie zu stärken, zu akzentuieren und lokal, national und international zu präsentieren. Bei der Realisierung dieser Zielsetzungen arbeitet die Stadt Wien eng mit dem Viktor Frankl-Institut und der Familie Frankl zusammen.




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