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14.09.2006
SG und DGSF: Familientherapie anerkennen und zur Ausbildung zulassen
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Presseinformation von DGSF und SG: (Berlin, Köln, 14.9.2006): Systemische Familientherapie ist ein weltweit verbreitetes und kostengünstiges Psychotherapieverfahren, das in Deutschland bisher nicht zur ambulanten Behandlung zu Lasten der Krankenkassen zugelassen ist. Die deutschen Familientherapieverbände haben kürzlich eine wissenschaftliche Studie vorgelegt, die eine hohe Wirksamkeit Systemischer Therapie/Familientherapie gerade auch bei schweren psychischen Störungen belegt. Sie fordern jetzt, dass Systemische Familientherapie auch in Deutschland anerkannt und als Verfahren in der Ausbildung zum Psychotherapeuten staatlich zugelassen wird. Die Verbände Systemische Gesellschaft (SG) und Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) wollen mit ihrer Initiative erreichen, dass Familientherapie künftig nicht mehr in einem „Graubereich“ erfolgen muss: Als „Richtlinienverfahren“ gelten in Deutschland nur Verhaltenstherapie, Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie – eine staatlich anerkannte familientherapeutische Ausbildung gibt es bisher nicht. Nach Erhebungen mehrerer Psychotherapeutenkammern sagen allerdings rund 25 Prozent der kasssenzugelassenen Psychotherapeuten, dass Systemische Therapie/Familientherapie in ihrer praktischen Arbeit einen hohen Nutzen habe. Höher noch ist der Anteil der Psychotherapeuten, die in Institutionen – etwa Beratungsstellen oder Kliniken – Systemische Familientherapie einsetzen.
Weitere Informationen zur wissenschaftlichen Studie in der Nachricht vom 6.9.06
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