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04.04.2006

Familiendynamik 2/06: Liebe und Freundschaft
Das aktuelle Heft der Familiendynamik (2/06) ist dem Thema "Liebe und Freundschaft" gewidmet und enthält Beiträge von Astrid Riehl-Emde, Arnold Retzer, Michele Scheinkman und Mona Dekoven Fishbane sowie Gerhard Ruf und Hans Fischer/Arnold Retzer/Ulrich Clement.

Astrid Riehl-Emde befasst sich in ihrem Beitrag "Die Liebe zum Thema machen? Vorschläge zur Erweiterung des paartherapeutischen Spektrums" mit der Frage, wie Liebe als schwer zu definierendes Konstrukt in der Paartherapie selbst gewinnbringend thematisiert werden kann. Arnold Retzer ergänzt in
"Freundschaft: Der dritte Weg zwischen Liebe und Partnerschaft?" die Kommunikationscodes Liebe und Partnerschaft um den Code der Freundschaft und setzt diese Codes in Bezug zueinander.
Michele Scheinkman und Mona Dekoven Fishbane ("Der Vulnerabilitätskreislauf: Der Umgang mit Sackgassen in der Paartherapie") bieten ein Konstrukt für das Arbeiten mit Paaren vor, die sich in ihrer Beziehung festgefahren haben und machen methodische Vorschläge: "vorsichtige Fragemethoden, die »Standbild«-Technik, die Bestärkung von Ruhe und Reflexion, die Trennung von Gegenwart und Vergangenheit, das Anstoßen von alternativen Bedeutungen, Verhaltensweisen, Empathie und Wahlmöglichkeiten. Der Ansatz ermutigt den Therapeuten und das Paar, gemeinsam für Veränderung und die Aktivierung protektiver Faktoren zu arbeiten".
In einem aktuellen Beitrag fragt Gerhard Dieter
Ruf "Wo steht die Psychiatrie? Eine systemische Betrachtung aktueller Trends", wendet sich gegen einseitig vereinfachte biologische Modelle und plädiert für einen Pluralismus der sich gegenseitig ergänzenden Theorien und Methoden.
Ein "Feldpost"-Beitrag von Hans Rudi
Fischer, Arnold Retzer und Ulrich Clement "Wozu Hypothesen in der systemischen Therapie?" schließt das Heft ab.

Alle Abstracts finden Sie hier…




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