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05.07.2005
Flüchtlingshilfe sucht Ärztliche und Psychologische Psychotherapeuten
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HANNOVER. Psychotherapeutisch tätige Ärzte und
Psychologen suchen die Ärztekammer und die Psychotherapeutenkammer
Niedersachsen. Die beiden Kammern haben zusammen mit amnesty
international, dem Zentrum für Psychotraumatologie und Traumatherapie
Niedersachsen (ZPTN) und dem Flüchtlingsrat Niedersachsen ein Netzwerk
für traumatisierte Flüchtlinge gegründet und wollen die Bedingungen für
die Behandlung von traumatisierten Flüchtlingen, die durch ihre
Erlebnisse in Krieg, Gefängnis und auf der Flucht psychisch erkrankt
sind, verbessern.
„Wenn diese Flüchtlinge in Deutschland angekommen und damit eigentlich
in Sicherheit sind, wartet auf sie ein entwürdigendes Asylverfahren mit
oft jahrelangem Warten in Angst vor Abschiebung, was sie als neuerliche
Entwürdigung traumatisch erleben. Sie haben weder Arbeiterlaubnis noch
klare Zukunftsperspektiven. In der Regel kommen sie nicht oder erst
sehr spät in psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung“,
heißt es in dem Aufruf.
Ärztliche und Psychologische Psychotherapeuten, die Ihre Erfahrungen
und ein begrenztes Zeitkontingent für diesen Personenkreis zur
Verfügung stellen wollen, können sich an die Interdisziplinäre
Beratungsstelle des Niedersächsisches Flüchtlingsrats e.V. wenden. Die
E-Mail-Adresse: loos@ndr-fluerat.org
(./hil, übernommen aus dem Deutschen Ärzteblatt)
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