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18.06.2005
"Gepfeffertes Ferkel" Nr. 19 online
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Nach längerer Pause ist heute die 19. Ausgabe des
systemischen Online-Magazins "Das gepfefferte Ferkel" mit einem neuen,
frischen Layout erschienen. Titelthema ist "Konstruktivismus,
Postmoderne und die Wissenschaft der Sozialen Arbeit", eine
Verteidigungs- und Aufklärungsschrift von Heiko Kleve. Wie immer gibt
es auch in der neuen Ausgabe zahlreiche lesenswerte Originalbeiträge zu
den Themen Therapie und Beratung, Supervision und Coaching,
Sozialarbeit, Organisationsberatung und Management sowie "Postmoderne"
(u.a. mit einem Text des verstorbenen Papstes Johannes Paul II.)!
Aus dem Editorial:
"Bedingt durch widrige Umstände erscheint die 1. Ausgabe des Jahre 2005
verhältnismäßig spät. Dafür ist sie vom Umfang her schon fast so etwas
wie eine Dreifachausgabe. Albert Verleysdonk, der Webmaster unserer Redaktion hat sich viel Mühe
gegeben, das nunmehr dreijährige Layout unseres Online-Journals zu
verjüngen. Die Redaktion hofft, dass es Ihnen gefällt und freut sich
über Reaktionen und Anregungen. …
In der Rubrik: Systemisches und Konstruktivistisches Denken in der
Postmoderne "Die moderne Post" sucht Heiko Kleve mit Hilfe der
Dialektik der
Aufklärung von Horkheimer und Adorno nach einer Erklärung für die
Möglichkeit des Faschismus bzw. Nationalsozialismus. Mit diesem
Beitrag nehmen wir Bezug auf das Ende des 2. Weltkrieges, das sich am
8./9. Mai 2005 zum 60. Mal gejährt hat. Schon vor längerer Zeit wurde uns ein Statement von Papst Johannes Paul
II angekündigt, das der Papst bei einem internationalen Kongress zur
Würde und zum Recht von geistig behinderten Menschen gehalten hat. Wenn
auch die deutsche Übersetzung etwas trocken klingen mag, so sind die
Ausführungen des Papstes – besonders zur Sexualität der Behinderten –
äußerst bemerkenswert. Sie sind moderner und fortschrittlicher als
vieles, was in Deutschland zu diesem Thema gesagt und wie in manchen
Einrichtungen für Behinderte gehandelt wird. Mit diesem Beitrag wollen
wir gleichzeitig an einen der bemerkenswertesten Zeitgenossen erinnern,
der im April 2005 gestorben ist. Armut ist in. Von der engagierten Sozialreportage ist sie inzwischen in
Bestsellerformate vorgedrungen. Der Journalist Alexander von Schönburg
steht mit seinem Buch "Die Kunst, stilvoll zu verarmen" (erschienen im
Rowohlt Berlin Verlag) in der aktuellen Sachbuchliste des "Spiegel" auf
Rang 4. Von Schönburg wird demnächst Chefredakteur der Zeitschrift
"Park Avenue". Unser Beirat Peter Fuchs, Professor für Soziologie in
Neubrandenburg schreibt unter dem Titel „Übersättigung“ eine Polemik
gegen die Banalisierung der Armut zum Stil-Problem.
Weiter stellen wir einen Beitrag von Sylvia Weise und Walter Goetze zur
Diskussion. Er zeigt das Ringen einer „neuen Profession“, hier der
Feldenkrais-LehrerInnen. Die Redaktion ist der Meinung, dass sich die
Gedanken der AutorInnen auf alle „neuen Berufe in der
Postmoderne“ (z.B. SupervisorInnen, OrganisationsberaterInnen,
Coaches usw.) leicht übertragen lassen.
In der Rubrik: Therapie und Beratung berichtet unser Beirat Jesus
Hernández Aristu aus seinem Seminar: „Die Gestaltung des ‚Dazwischen’
in Supervision und Therapie“, das er auf dem EFTA Kongress 2004 in
Berlin geleitet hat. Wir setzen damit die Berichte aus dem
EFTA-Kongress fort, die wir mit den Beiträgen von Lothar Edler und
Vratislav Strand in der letzten Einstellung begonnen haben.
Einen besonderen Schwerpunkt legen wir in der 19. Einstellung auf die
Rubrik: Organisationsentwicklung und Management. Heinz Kersting stellt
die überarbeitete Fassung seines Vortrags vor, den er im April als
Abschlussvortrag der Fachtagung der Systemische Gesellschaft, Deutscher
Verband für systemische Forschung, Therapie, Supervision und Beratung
(SG) in Halle zum Thema: Der Störfall Praxis und das Jonglieren mit
Paradoxien. - Systemisch-konstruktivistische Organisationsberatung
gehalten hat. Unser Beirat Hans- Christoph Vogel hat die Gemeindeberatung im Bistum
Aachen anlässlich ihres 10jährigen Bestehens beobachtet und stellt
diese unter dem Titel: Vom Wiedereintritt der Gemeinde in die
Gemeinde - Beratung als Irritation dar. Unser neues Beiratmitglied Bernd Schmid beschäftigt sich in seinem
Beitrag mit der Frage, in wie weit sich das Modell von Viktor Frankl
für die Beförderung der Beziehungskultur in Organisationen eignet. Marco Morgante, systemischer Organisationsberater in Luxemburg
reflektiert die Genderfrage in der Organisationsberatung an einem
konkreten Projekt. In der Rubrik Soziale Arbeit bringen wir eine Verteidigungs- und
Aufklärungsschrift, die Heiko Kleve unter dem Titel: Konstruktivismus,
die Postmoderne und die Wissenschaft der Sozialen Arbeit verfasst hat.
Dieser Beitrag war vermutlich einigen Fachzeitschriften für den Abdruck
in ihren Printmedien zu heiß. Der Hintergrund: In seinem Buch: Die
Wissenschaft Soziale Arbeit (Freiburg/Br.: Lambertus 2003, S. 476f.)
hat der Verfasser Ernst Engelke im Stil des Grobianismus der späten
Reformations- bzw. Gegenreformationszeit den Konstruktivismus und die
postmodernen Wissenschaftskonstrukte massiv angegriffen. Er scheute
sich dabei nicht, Heiko Kleve persönlich anzugehen. Heiko Kleve hat nun
seinerseits auf den wahrlich groben Klotz keinen groben Keil gesetzt,
sondern die Auseinandersetzung mit seiner Schrift wieder dort hin
zurück geführt, wo sie unserer Meinung durchaus ihren berechtigten
Platz hat, in den wissenschaftlichen Diskurs. … Heinz Kersting beschäftigt sich in seinem Beitrag mit der
Verantwortungsethik in der Sozialen Arbeit und arbeitet die
Implikationen einer mit dem Konstruktivismus vermittelten
Sozialarbeitstheorie und –praxis heraus. Es handelt sich um die
deutsche Fassung seines Beitrags: The responsibility of the social
worker: Ethical implications of theory and practice, der in einem
Gedenkband für Heinz von Foerster voraussichtlich in diesem Jahr in:
Cybernetic erscheinen wird.
In der Rubrik Supervision und Coaching wendet sich Michael Pohl in
seinem Beitrag dem Coaching zu, das er verortet zwischen Handwerk und
Kunst".
Hier kommen Sie zum gefefferten Ferkel…
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