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06.06.2005
Wahlaufruf an alle approbierten Familien- u. Systemischen TherapeutInnen zu den Kammerwahlen 2005/6
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In diesem und im nächsten Jahr wird zum zweiten Mal seit der Errichtung
der Landespsychotherapeutenkammern das Parlament der approbierten
Psychologischen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten – die
Kammerversammlung - gewählt.
In Niedersachsen geschah dies bereits Anfang des Jahres. In Berlin und
NRW wird im Juni und Juli gewählt; die anderen westdeutschen
Bundesländer folgen in kurzen Abständen.
In den ostdeutschen Ländern wurden erst jetzt die gesetzlichen
Voraussetzungen zur Gründung einer (einzigen) Ostkammer geschaffen, so
dass dort in absehbarer Zeit die erste Kammerversammlung zur Wahl
ansteht.
Zur Erinnerung: Das Psychotherapeutengesetz regelt, wer zur Ausübung von Psychotherapie
„zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Störungen mit
Krankheitswert“ berechtigt ist. Die Kontrolle dieser Tätigkeit in
freier Praxis und im Angestellten- oder Beamtenverhältnis hat der
Gesetzgeber der Selbstverwaltung des Berufstandes in den
Psychotherapeutenkammern übertragen. Das bedeutet eine Stärkung der
fachlichen Autonomie der beiden neuen Heilberufe.
Es liegt nun an den Psychologischen PsychotherapeutInnen und Kinder-
und JugendlichenpsychotherapeutInnen selbst, wie sie diese Chance
nutzen!
Deshalb fordert die systemischen Verbände alle Familien- und
Systemischen TherapeutInnen, die als PP oder KJP approbiert sind, auf:
-
sich an der Wahl zu beteiligen
-
selbst für die Kammerversammlung zu kandidieren
-
in Ausschüssen mitzuarbeiten
-
die Listen zu wählen bzw. die Kandidaten zu unterstützen, die sich
gegen die Einengung der Psychotherapie auf Richtlinienverfahren wenden
und sich für die Anerkennung aller Verfahren einsetzen, die in der
Praxis erprobt und in der Fachdiskussion verbreitet sind.
Unter dem Motto „Methodenvielfalt – statt Richlinieneinfalt“ treten an:
-
in Berlin die Liste „Bündnis für psychische Gesundheit“
-
in NRW in 5 verschiedenen Wahlkreisen die Liste „ Qualität durch Methodenvielfalt“ (QdM)
Auf diesen Listen kandidieren viele Familien- und
Systemische
TherapeutInnen sowie VertreterInnen anderer Nicht-Richtlinienverfahren.
Wenn Sie mehr über Kandidaten und Inhalte erfahren wollen,
besuchen Sie die Internetseiten der Listen oder die Homepage der DGSF.
Anni Michelmann, Bonn
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