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Nachrichten zur Nachrichtenübersicht
01.06.2005

Wie depressiv ist Deutschland? Das Management Zentrum Witten misst nach
"Die wirtschaftliche Lage bestimmt zu einem wesentlichen Teil die Gemütslage der Bevölkerung und die Gemütslage der Bevölkerung bestimmt zu einem wesentlichen Teil die wirtschaftliche Lage. Grund genug zu fragen: Wie depressiv sind die Deutschen denn tatsächlich?" In einer Internet-Initiative hat das Management-Zentrum Witten (Fritz Simon, Rudi Wimmer, Dirk Baecker) das "Deutsche Depressionsbarometer" geschaffen ("Das Depressionsbarometer bildet die Gemütslage der Deutschen ab") und ruft zur breiten Beteiligung auf.
Zitat aus der Website: "Am Depressionswert können Sie jederzeit den Grad der Depression innerhalb der Deutschen Bevölkerung ablesen. Je höher der Wert, desto depressiver die Stimmung. Als täglich aktualisierter Präsenzindikator der Stimmungslage Deutschlands sollte der Wert des Deutschen Depressionsbarometers in Zukunft neben dem Geschäftsklimaindex zu den wichtigsten Indikatoren der wirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik zählen."
Mit der Beantwortung von 8 Fragen wird ein persönlicher Depressionsindex erfasst ("Wer Werte über 11 erhält, sollte sich auf jeden Fall in therapeutische Betreuung begeben. Auch wer Werte über 8 als Ergebnis erhält, sollte das Gespräch mit einem Psychotherapeuten suchen"), der sogleich mit den Tageswertedurchschnittswerten (Index) und dem Verlauf der akkumulierten Umfrageergebnisse (Mittelwert) verglichen werden kann.
Sogleich ist in der Systemischen Mailingliste eine kritische Diskussion über die Seriosität dieser Online-Diagnostik entbrannt. Allerdings scheint man gut beraten zu sein, die ganze Sache nicht todernst zu nehmen, sondern eher als eine Einladung zum Spiel mit der eigenen oder kollektiven Befindlichkeit. Immerhin wird auch schon der Ausweg geplant, ein Großüberfall auf die Depression am 19.11.2005: "Wie überfällt man eine Depression? Im Prinzip genauso wie eine Bank. … Wir denken da  an einen ziemlich großen Überfall auf eine ziemlich große Menge an Depressionen". Der Count-Down läuft.

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t.l.



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