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24.05.2005
"Devolution" in den USA - Intelligentes Design?
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Der Perlentaucher vom 24.5.2005 macht auf einen ausführlichen Artikel von H. Allen Orr in
der amerikanischen Zeitschrift "New Yorker" über die
"Pseudowissenschaft" intelligentes Design aufmerksam, die in den USA in
mehr als zwanzig Staaten entweder bereits auf dem Lehrplan steht oder
eingeführt werden soll, und fasst folgendermaßen zusammen: "Die
Vertreter von I.D. gehen davon aus, dass sich die Evolution mit Darwin
allein nicht erklären lässt und ein oder mehrere "intelligente" Wesen
die Welt geschaffen hätten. "Zunächst ist intelligentes Design nicht
das, wofür die Leute es oft halten. So ist I.D. kein reiner
Bibelglaube. Anders als frühere Generationen von Schöpfungsgläubigen -
etwa die so genannten Young Earthers und die Scientific Creationists -
glauben die Vertreter von I.D. nicht, dass das Universum in sechs Tagen
erschaffen wurde oder die Erde 10.000 Jahre alt ist." Auch den
Evolutionsgedanken lehne I.D. "nicht rundheraus ab ... Der
entscheidende Kern ihrer Behauptung ist die Überzeugung, dass es Dinge
in der Welt gibt, vor allem das Leben selbst, die keinen bekannten
natürlichen Ursachen zuzurechnen sind und Eigenschaften aufweisen, die
wir in anderem Zusammenhang mit Intelligenz in Verbindung bringen.
Lebende Organismen sind zu komplex, um mit etwas Natürlichem, oder
genauer: durch etwas Verstandfreies, erklärt werden zu können."
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