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17.03.2005
Benachteiligung von Frauen in der Wissenschaft
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Unter der Überschrift "Benachteiligt von Amts wegen"
ist in der "Zeit" vom 17.3.05 ein Artikel über Frauen mit Kindern zu
lesen, die an Universitäten beschäftigt sind: "Frauen in der
Wissenschaft sind in einer paradoxen Situation. Einerseits gilt ihnen
neuerdings das ganze Wohlwollen der Politik. Mit speziellen Programmen
will das – erstmals von einer Frau geführte –
Bundesforschungsministerium (BMBF) die Frauen für eine
wissenschaftliche Karriere stärken und dazu beitragen, den Anteil der
Professorinnen zu erhöhen. In Networking-Kursen und
Mentoring-Programmen etwa sollen Frauen lernen, sich gegenseitig zu
unterstützen, Erfahrungen auszutauschen und ihre Kräfte zu bündeln.
Doch zugleich hat dasselbe BMBF ein Hochschulrahmengesetz vorgelegt,
dass junge Akademiker/-innen mit Kindern systematisch benachteiligt.
Denn in den Befristungsregelungen des HRG ist die Zeit der
»wissenschaftlichen Weiterqualifikation« auf insgesamt zwölf Jahre
begrenzt, maximal sechs davon entfallen auf die Promotion. Ob ein
Mitarbeiter währenddessen eine volle Stelle hat oder Teilzeit arbeitet,
spielt keine Rolle. Und ob er nebenher Kinder großzieht oder als Single
lebt, wird ebenfalls nicht berücksichtigt. Zwar erlaubt das Gesetz eine
Verlängerung der Zwölfjahresfrist durch Mutterschutz und
Erziehungszeit. Allerdings – und dies ist der Knackpunkt – müssen die
Jungakademiker dazu ihre Arbeitszeit, egal, ob voll oder halb,
offiziell reduzieren. Und diese Regelung geht an der Praxis der meisten
erziehenden Wissenschaftler vorbei."
Den Link zum vollständigen Artikel in der Internet-Ausgabe der "Zeit" finden Sie hier.
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