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Kontext - Heft 3/2006
1/2006 - 2/2006 - 3/2006 - 4/2006 - Überblick


Rotthaus, Wilhelm (2006): Familiäre Gewalt, die von den Kindern ausgeht – Ein neues gesellschaftliches Phänomen. In: Kontext 37(3), S. 231-246.

abstract: Gewalthandlungen von Kindern gegen ihre Eltern sind offensichtlich eines der letzten großen Tabus in unserer Gesellschaft. Dabei geht man in der wissenschaftlichen Literatur davon aus, dass immerhin 10% der Kinder und Jugendlichen ihre Eltern körperlich bedrohen, schlagen, treten oder ihnen absichtsvoll großen finanziellen Schaden zufügen. Aber die Eltern verschweigen diese Tatsache aus Scham über lange Zeit, und auch in der Forschung wird das Thema kaum behandelt. In dem Beitrag wird dargestellt, welche Formen kindlicher Gewalt am häufigsten auftreten, welche Bedingungsfaktoren eine wichtige Rolle spielen und wie man Eltern und Kindern helfen kann, wieder gewaltlos und in Würde zusammen zu leben.


Geiken, Günther (2006): Von der kognitiven Einfalt zur kognitiv-emotionalen Vielfalt. Stationäre systemisch lösungs- und ressourcenorientierte Behandlung der Magersucht. In: Kontext 37(3), S. 247-260.

abstract: Wir berichten über die therapeutische Vorgehensweise mit magersüchtigen Patientinnen, die oft mit einer pathologisierenden Fremdwahrnehmung und defizitorientierten Selbstwahrnehmung stationär aufgenommen werden. Intention unserer Hilfestellung ist es, den Patientinnen den Weg zu den eigenen Fähigkeiten und Ressourcen begleitend zu ermöglichen. Hilfreiche und nützliche therapeutische Ideen wie Ressourcenverankerung, Externalisieren und unsere Grundhaltung gegenüber den hilfesuchenden Systemen werden aufgezeigt. Eine erste Verlaufsstudie zeigt eine deutliche Verbesserung des Systems: 21 von 31 Patientinnen wurden von den Behandlern, den Eltern und von den Patientinnen selbst nach der Behandlung als gesund beschrieben. Der Katamnesezeitraum lag bei 18 Monaten. Eine Zuversicht erzeugende Grundhaltung wurde von den Patientinnen als sehr unterstützend angesehen. Die Eltern erlebten die Familiengespräche als hilfreich.


Höger, Christoph und Günther Geiken (2006): Praxen und Kliniken im Dialog – das Besuchsprojekt der Arbeitsgemeinschaft systemische Kinder- und Jugendpsychiatrie (ASK). In: Kontext 37(3), S. 261-274.

abstract: Es wird über ein Projekt berichtet, in dem sich interessierte Mitarbeiter aus Institutsambulanzen/Praxen, Tageskliniken und dem vollstationären Bereich systemisch arbeitender kinder- und jugendpsychiatrischer Einrichtungen besuchten. Die Besuche standen unter den zwei Leitfragen: Wie gut arbeiten wir? Was können wir voneinander lernen? Die Durchführung wurde dadurch bestimmt, dass als zentrale Methode die Heidelberger Reflexionsliste zur systemischen Prozessgestaltung in einer überarbeiteten und mit Skalierungen versehenen Version angewendet wurde. Als Neuerung wurde eine durch strukturierte Fragen der Besucher angeregte Selbstbewertung und Selbstreflexion eingeführt. Am Besuchsprojekt nahmen Mitarbeiter aus 19 Institutionen teil. Es wurde ein breites Spektrum systemischer Arbeitsprozesse deutlich, deren Realisierung überwiegend positiv bewertet wurde. Reibungspunkte gab es mit Anforderungen des Gesundheitswesens wie Leitlinienorientierung und der Notwendigkeit psychopathologischer Befunddokumentation. Die Nützlichkeit erwies sich durch die Teilnehmerzufriedenheit, die Fülle der im Rahmen des Projekts ersichtlichen Ideen und Anregungen sowie die Absicht, solche Besuche fortzuführen. Insgesamt erscheint dieses Peer Review-Modell einer systemischen Qualitätssicherung gut praktikabel.


Spitczok von Brisinski, Ingo (2006): Systemische Narrative, Qualitätsmanagement, Psychiatrie und Krankenkassen: Eine Reflexionsliste zur systemischen Berichtgestaltung. In: Kontext 37(3), S. 275-296.

abstract: (Kinder- und jugend-)psychiatrische/psychotherapeutische Berichte dienen sehr unterschiedlichen Zwecken – von der Ermutigung der Familie, nach einem gemeinsamen Therapieprozess den weiteren Weg selbständig zu gehen bis zum Nachweis der Behandlungsbedürftigkeit gegenüber der Krankenkasse. Von vielen systemisch arbeitenden Therapeuten wird beklagt, dass ein ressourcenorientierter, entpathologisierender Therapieansatz den Erfordernissen einer Defizit und Pathologie orientierten Berichterstattung gegenüber den Krankenkassen entgegensteht und sie somit gezwungen werden, sich widersprechende Botschaften zu geben. Zum konstruktiven Umgang mit diesem Dilemma werden einige Gedanken referiert einschließlich einer Liste zur Reflexion über die eigene Berichtgestaltung unter systemischen Aspekten.


Reich, Günter (2006): Selbstentwicklung und Intersubjektivität – eine neue Sicht auf normale Entwicklung, Pathologie und Therapie. Klassiker wiedergelesen – Daniel N. Stern: Die Lebenserfahrung des Säuglings. In: Kontext 37(3), S. 299-302


Levold, Tom (2006): Ein Paradigmenwechsel in der Theorie der Selbstentwicklung. Klassiker wiedergelesen – Daniel N. Stern: Die Lebenserfahrung des Säuglings. In: Kontext 37(3), S. 303-306



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